Kurz gesagt
Reifes, geschältes Ananasfruchtfleisch ist für den Hund in kleinen Mengen unbedenklich, für das Kaninchen dagegen nur ausnahmsweise ein sehr kleines Stück. Das Fruchtfleisch ist ungiftig, aber zucker- und säurehaltig, während Schale und Strunk unverdaulich sind. Größere Mengen können durch die Fruchtsäure und das Enzym Bromelain Maulreizungen oder Magen-Darm-Beschwerden auslösen; beim Kaninchen stört der Zucker zusätzlich die empfindliche Darmflora. Achten Sie auf weichen Kot, Durchfall oder vermehrtes Speicheln und bieten Sie Wasser an. Bleibt es bei einem kleinen Würfel reifem Fruchtfleisch, ist Ananas ein unkritischer, seltener Snack; für das Kaninchen bleibt gutes Heu die bessere Wahl.
Warum
Das Fruchtfleisch ist ungiftig, aber zucker- und säurehaltig. Die harte Schale und der Strunk sind unverdaulich. Große Mengen können durch die Fruchtsäure und das Enzym Bromelain Maulreizungen oder Magen-Darm-Beschwerden auslösen; bei Kaninchen stört der Zucker die Darmflora.
Anzeichen einer Unverträglichkeit oder Vergiftung
- Weicher Kot oder Durchfall
- Vermehrter Speichelfluss, Lecken
- Blähungen, Bauchgrummeln
- Beim Kaninchen: Verdauungsträgheit
Was tun, wenn mein Tier davon gefressen hat
Kleine Mengen reifes Fruchtfleisch sind unkritisch – Tier beobachten und Wasser bereitstellen. Bei Durchfall die Frucht weglassen. Bei anhaltenden Beschwerden im Zweifel Tierarzt kontaktieren.
Sichere Alternative
Ein kleiner Würfel reifes Ananasfruchtfleisch als seltener Snack; beim Kaninchen besser Heu.