VetGuru

Dürfen Hunde und Katzen Rohes Schweinefleisch fressen?

Erstellt von der VetGuru-Redaktion · unter Mitwirkung einer KI erstellt, tiermedizinisch aufbereitet und redaktionell geprüft
Hund: Giftig
Nicht füttern – giftig.
Katze: Giftig
Nicht füttern – giftig.

Kurz gesagt

Rohes Schweinefleisch darf Hund und Katze nicht bekommen, da es das für sie tödliche Aujeszky-Virus enthalten kann. Der Erreger der Aujeszkyschen Krankheit (Pseudowut) verläuft bei Hund und Katze fast immer tödlich, es gibt weder Behandlung noch Impfung; nur Durchgaren tötet ihn sicher ab. Anzeichen treten oft rasch auf: starker Juckreiz meist am Kopf, Speicheln, Schluckbeschwerden, Wesensveränderung, Unruhe und Lähmungen mit schneller Verschlechterung. Bei Verdacht sofort den Tierarzt kontaktieren und die Fütterung von rohem Schwein erwähnen; kein Erbrechen selbst auslösen. Da keine Behandlung existiert, ist Vorbeugung entscheidend. Fazit: Schweinefleisch nur durchgegart und ungewürzt füttern, niemals roh.

Warum

Rohes Schweinefleisch kann den Erreger der Aujeszkyschen Krankheit (Pseudowut) tragen. Für Hund und Katze verläuft die Erkrankung fast immer tödlich, es gibt keine Behandlung und keine Impfung. Durchgaren tötet den Erreger ab.

Anzeichen einer Unverträglichkeit oder Vergiftung

  • starker Juckreiz, oft am Kopf
  • Speicheln, Schluckbeschwerden
  • Wesensveränderung, Unruhe
  • Lähmungen, rasche Verschlechterung

Was tun, wenn mein Tier davon gefressen hat

Sofort Tierarzt kontaktieren und die Fütterung von rohem Schwein erwähnen. Da keine Behandlung existiert, ist Vorbeugung entscheidend. Kein Erbrechen selbst auslösen.

Sichere Alternative

Durchgegartes, ungewürztes Schweine- oder mageres Geflügelfleisch.

Hat Ihr Tier bereits davon gefressen?

Warten Sie nicht ab. Schildern Sie die Lage sofort einer Tierärztin oder einem Tierarzt – per Video oft noch heute.

Ebenfalls giftig

Teilen:WhatsAppFacebookX E-Mail

Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und ersetzt keinen Tierarztbesuch. Keine Diagnose oder Behandlung. Im Notfall sofort eine Praxis oder Tierklinik aufsuchen.