VetGuru

Dürfen Hunde und Katzen Cannabis (THC) fressen?

Erstellt von der VetGuru-Redaktion · unter Mitwirkung einer KI erstellt, tiermedizinisch aufbereitet und redaktionell geprüft
Hund: Giftig
Nicht füttern – giftig.
Katze: Giftig
Nicht füttern – giftig.

Kurz gesagt

Cannabis in jeder Form ist für Hund und Katze giftig und darf niemals gefressen werden. THC wirkt auf das Nervensystem und bringt Gleichgewicht, Kreislauf und Bewusstsein durcheinander; Tiere reagieren dabei viel empfindlicher als Menschen. Besonders riskant sind Esswaren, weil zusätzlich Schokolade oder Süßstoffe enthalten sein können. Typische Anzeichen sind Torkeln, Benommenheit, Teilnahmslosigkeit, erweiterte Pupillen, Zittern, tröpfelnder Urin oder Erbrechen. Benommene Tiere können zudem den Schluckreflex verlieren und sich verschlucken. Bringe dein Tier umgehend zum Tierarzt und sag ehrlich, was gefressen wurde – das rettet Zeit. Löse kein Erbrechen aus, halte das Tier warm und nimm die Verpackung mit.

Warum

THC wirkt auf das Nervensystem und bringt Gleichgewicht, Kreislauf und Bewusstsein durcheinander. Tiere reagieren viel empfindlicher als Menschen. Gefährlich ist zudem, dass benommene Tiere ihren Schluckreflex verlieren und sich verschlucken können.

Anzeichen einer Unverträglichkeit oder Vergiftung

  • Torkeln, Benommenheit, Teilnahmslosigkeit
  • Tropfen von Urin
  • Erweiterte Pupillen, Schreckhaftigkeit
  • Zittern, langsamer Herzschlag
  • Erbrechen, Speicheln

Was tun, wenn mein Tier davon gefressen hat

Zum Tierarzt, auch wenn es unangenehm ist, sag ehrlich, was gefressen wurde, das rettet Zeit und Leben. Kein Erbrechen selbst auslösen bei benommenem Tier. Halte dein Tier warm und ruhig. Bei Esswaren die Verpackung wegen weiterer Giftstoffe mitnehmen.

Sichere Alternative

Bewahre alle Cannabisprodukte und Esswaren sicher verschlossen und für Tiere unerreichbar auf.

Hat Ihr Tier bereits davon gefressen?

Warten Sie nicht ab. Schildern Sie die Lage sofort einer Tierärztin oder einem Tierarzt – per Video oft noch heute.

Ebenfalls giftig

Teilen:WhatsAppFacebookX E-Mail

Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und ersetzt keinen Tierarztbesuch. Keine Diagnose oder Behandlung. Im Notfall sofort eine Praxis oder Tierklinik aufsuchen.