Kurz gesagt
Efeu ist giftig für Hund, Katze und Kaninchen, und zwar in allen Pflanzenteilen. Vor allem die Beeren, aber auch die Blätter enthalten seifenartige und reizende Giftstoffe, die Magen und Darm angreifen und beim Kauen Mund und Schleimhäute reizen; der Pflanzensaft kann zudem die Haut reizen. Typische Anzeichen sind Speicheln, Erbrechen, Durchfall, Bauchschmerzen, eine gerötete Maulschleimhaut und in schweren Fällen Krämpfe. Bei kleinen Mengen das Tier beobachten und Wasser anbieten, kein Erbrechen auslösen. Bei Beeren, größeren Mengen oder deutlichen Symptomen Tierarzt oder Giftnotruf kontaktieren und ein Pflanzenstück mitnehmen. Fazit: Efeu gehört nicht ins Tiermaul, halte ihn außer Reichweite.
Warum
Efeu enthält seifenartige Stoffe und Reizsubstanzen, die Magen und Darm angreifen und beim Kauen Mund und Schleimhäute reizen. Der Pflanzensaft kann außerdem Hautreizungen auslösen. Die Beeren sind der giftigste Teil.
Anzeichen einer Unverträglichkeit oder Vergiftung
- Speicheln, Erbrechen, Durchfall
- Bauchschmerzen
- Gereizte, gerötete Maulschleimhaut
- Hautreizungen bei Kontakt
- Schwäche, in schweren Fällen Krämpfe
Was tun, wenn mein Tier davon gefressen hat
Bei kleinen Mengen dein Tier beobachten und Zugang zu Wasser geben. Kein Erbrechen selbst auslösen. Bei Beeren, größeren Mengen oder deutlichen Symptomen Tierarzt oder Giftnotruf kontaktieren. Nimm ein Pflanzenstück zur Bestimmung mit.
Sichere Alternative
Halte Efeu als Zimmer- und Kletterpflanze außer Reichweite oder verzichte im Tierhaushalt darauf.