Kurz gesagt
Gib niemals Paracetamol an Hund oder Katze. Für Katzen sind schon kleinste Mengen tödlich, aber auch für Hunde ist das Medikament stark giftig. Katzen fehlt ein Enzym, um Paracetamol abzubauen, sodass giftige Abbauprodukte entstehen, die rote Blutkörperchen zerstören und die Leber schwer schädigen; bei Hunden steht die Leberschädigung im Vordergrund. Achte auf bläulich-graue oder blasse Schleimhäute, Schwellungen an Gesicht und Pfoten, Apathie, schnelle Atmung, Erbrechen oder eine Gelbfärbung von Haut und Augen. Dies ist ein Notfall: Bringe dein Tier sofort in die Tierklinik oder rufe den Giftnotruf und nimm die Verpackung mit. Löse kein Erbrechen selbst aus, jede Minute zählt.
Warum
Katzen fehlt ein Enzym, um Paracetamol abzubauen, dadurch entstehen giftige Abbauprodukte. Diese zerstören rote Blutkörperchen, sodass kein Sauerstoff mehr transportiert wird, und schädigen die Leber schwer. Bei Hunden steht ebenfalls die Leberschädigung im Vordergrund.
Anzeichen einer Unverträglichkeit oder Vergiftung
- Bläulich-graue oder blasse Schleimhäute
- Schwellungen an Gesicht und Pfoten
- Apathie, Schwäche und schnelle Atmung
- Erbrechen, Speicheln
- Gelbfärbung von Haut und Augen (Leberschaden)
- Dunkler Urin
Was tun, wenn mein Tier davon gefressen hat
Sofort handeln, dies ist ein Notfall. Kein Erbrechen selbst auslösen. Bringe dein Tier umgehend in die Tierklinik oder kontaktiere den Giftnotruf und nimm die Verpackung mit. Je schneller ein Gegenmittel gegeben wird, desto besser die Chancen. Jede Minute zählt.
Sichere Alternative
Bewahre alle Medikamente außer Reichweite deines Tieres auf und gib Schmerzmittel nur nach ausdrücklicher tierärztlicher Anweisung.