Kurz gesagt
Lilien sind für Katzen extrem giftig und ein akuter Notfall: Schon Kleinstmengen wie Pollen, ein Blatt oder das Vasenwasser können tödliches Nierenversagen verursachen. Für Hunde sind echte Lilien ebenfalls giftig und reizend, meist aber weniger dramatisch. Bei Katzen greift der Giftstoff die Nieren an und führt zu unumkehrbarem Nierenversagen, schon das Ablecken von Pollen aus dem Fell genügt. Achten Sie auf Erbrechen, Speicheln, Teilnahmslosigkeit sowie vermehrtes oder plötzlich fehlendes Urinieren. Bei Katzen zählt jede Minute – sofort in die Tierklinik, auch bei nur vermutetem Kontakt, und kein Erbrechen selbst auslösen. Halten Sie im Katzenhaushalt niemals echte Lilien.
Warum
Bei Katzen greift der Giftstoff echter Lilien die Nieren an und führt zu unumkehrbarem Nierenversagen. Es genügt schon, wenn eine Katze Pollen vom Fell leckt oder am Vasenwasser nippt. Bei Hunden stehen Reizung von Magen und Darm im Vordergrund, das lebensbedrohliche Nierenversagen betrifft vor allem Katzen.
Anzeichen einer Unverträglichkeit oder Vergiftung
- Erbrechen, Speicheln, Appetitlosigkeit
- Teilnahmslosigkeit, Schwäche
- Vermehrtes und später fehlendes Urinieren
- Vermehrtes Trinken
- Bei Katzen rasch fortschreitendes Nierenversagen
Was tun, wenn mein Tier davon gefressen hat
Bei Katzen zählt jede Minute, sofort in die Tierklinik, auch bei nur vermutetem Kontakt mit Pollen oder Wasser. Kein Erbrechen selbst auslösen. Nimm die Pflanze mit. Je früher die Nieren geschützt werden, desto besser die Überlebenschance. Auch beim Hund den Tierarzt kontaktieren.
Sichere Alternative
Halte im Katzenhaushalt niemals echte Lilien und wähle ungiftige Schnittblumen wie Rosen oder Sonnenblumen.