Kurz gesagt
Reifes, entsteintes Kirschfruchtfleisch ist für den Hund in kleiner Menge vertretbar – je nach Menge. Das Fruchtfleisch selbst ist ungiftig, aber zuckerhaltig. Steine, Stiele und Blätter sind dagegen giftig: Sie enthalten blausäurebildende Stoffe, die zu einer Zyanidvergiftung führen können, und verschluckte Steine können zudem den Darm verstopfen. Deshalb müssen sie unbedingt entfernt werden. Bei nur entsteintem Fruchtfleisch in kleiner Menge genügt es, das Tier zu beobachten. Achte auf weichen Kot, Durchfall, Erbrechen, Bauchschmerzen sowie auf erweiterte Pupillen, Atemnot, hellrote Schleimhäute oder Schwäche. Wurden Steine gefressen oder zeigen sich solche Symptome, sofort Tierarzt oder Giftnotruf kontaktieren und kein Erbrechen selbst auslösen.
Warum
Das Fruchtfleisch selbst ist ungiftig, aber zuckerhaltig. Kirschsteine (sowie Stiele und Blätter) enthalten blausäurebildende Stoffe, die zu einer Zyanidvergiftung führen können; zusätzlich können verschluckte Steine den Darm verstopfen. Deshalb gilt Vorsicht.
Anzeichen einer Unverträglichkeit oder Vergiftung
- Weicher Kot, Durchfall
- Bei Steinaufnahme: Erbrechen, Bauchschmerzen, Verstopfung
- Bei Blausäure: erweiterte Pupillen, Atemnot, hellrote Schleimhäute, Schwäche
- Speicheln, Unruhe
Was tun, wenn mein Tier davon gefressen hat
Bei nur entsteintem Fruchtfleisch in kleiner Menge: Tier beobachten. Wurden Steine gefressen oder zeigen sich Atemnot, Schwäche oder Bauchschmerzen: sofort Tierarzt oder Giftnotruf kontaktieren. Kein Erbrechen selbst auslösen.
Sichere Alternative
Ein Stück entkernter Apfel oder wenige Blaubeeren sind ein sichererer Obst-Snack.