Was bedeutet das?
Weiche oder ungenügend gefestigte Knochen beim Junghund zeigen sich, wenn das noch wachsende Skelett nicht ausreichend stabil ist. Dahinter kann eine gestörte Knochenentwicklung oder eine unausgewogene Fütterung stehen, bei der das Verhältnis wichtiger Mineralstoffe nicht stimmt. Folgen können verbogene oder verdickte Gliedmaßen, ein unsicherer, wackliger Gang, eine erhöhte Empfindlichkeit der Knochen oder eine allgemeine Bewegungsunlust sein. Weil die Wachstumsphase prägend für die spätere Stabilität des Skeletts ist und Fehlentwicklungen sich mit der Zeit verfestigen können, sollten solche Auffälligkeiten frühzeitig beobachtet und eingeordnet werden. Achten Sie darauf, wie sicher Ihr Junghund läuft, ob er Bewegung meidet und ob Gliedmaßen oder Gelenke verändert aussehen.
Worauf Sie achten sollten
Beobachten Sie Bewegung und Körperbau Ihres Junghundes und achten Sie auf folgende Punkte:
- Verbogene, ungerade oder ungleichmäßig belastete Gliedmaßen
- Unsicherer, wackeliger oder lahmer Gang
- Berührungsempfindlichkeit oder Schmerz an den Knochen
- Bewegungsunlust oder rasche Ermüdung beim Spielen
- Art und Zusammensetzung der bisherigen Fütterung
Weiche Knochen beim Junghund: Wann muss ich zum Tierarzt?
Lassen Sie Ihren Junghund tierärztlich untersuchen, wenn Sie verbogene oder verdickte Gliedmaßen, einen unsicheren Gang, Lahmheit oder Anzeichen von Schmerzen bemerken oder wenn er Bewegung und Spiel zunehmend meidet. Je früher eine Fehlentwicklung erkannt wird, desto besser lässt sich in der prägenden Wachstumsphase gegensteuern. Beobachten Sie auch, ob sich die Auffälligkeiten über Tage verstärken. Zum dringlicheren Fall wird es, wenn eine plötzliche starke Lahmheit mit Schmerz und Schwellung an einem Knochen auftritt, da hier eine akute Verletzung des empfindlichen Knochens vorliegen kann, oder wenn verbogene Gliedmaßen mit deutlicher Bewegungsunlust einhergehen. In diesen Fällen sollten Sie zeitnah eine tierärztliche Praxis aufsuchen und Ihren Junghund bis dahin schonen.