VetGuru

Sehverlust beim Hund

Tierart:Hund

Ursachen und Dringlichkeit können sich je nach Tierart unterscheiden.

Erstellt von der VetGuru-Redaktion · tiermedizinisch aufbereitet und redaktionell geprüft
Dringend
Zeitnah tierärztlich abklären lassen.

Was bedeutet das?

Von Sehverlust spricht man, wenn ein Hund weniger oder schlechter sieht als zuvor, sei es schleichend oder rasch. Häufig fällt dies erst auf, wenn der Hund in fremder Umgebung unsicher wird oder gegen Gegenstände läuft. Die Ursachen können in der Linse, der Netzhaut oder im erhöhten Augeninnendruck liegen, und da das Sehvermögen für die Lebensqualität wichtig ist, sollte eine Verschlechterung ernst genommen werden.

Worauf Sie achten sollten

Beobachten Sie Ihren Hund in vertrauter und neuer Umgebung und achten Sie auf folgende Zeichen:

  • Anstoßen an Möbeln, Türrahmen oder Stufen
  • Unsicherheit besonders in der Dämmerung
  • Zögerliches Verhalten an Treppen oder Kanten
  • Veränderte Pupillenreaktion auf Licht
  • Begleitende Trübung, Rötung oder Tränen der Augen

Wann zum Tierarzt

Lassen Sie das Sehvermögen abklären, sobald Sie eine deutliche oder zunehmende Verschlechterung bemerken. Ein plötzlicher Sehverlust, vor allem mit Schmerz oder Trübung, sollte zeitnah tierärztlich untersucht werden.

Mögliche Ursachen

Wann ist es ein Notfall?
  • Plötzlicher Orientierungsverlust und Anstoßen
  • Begleitende Schmerzen oder Augentrübung
Teilen:WhatsAppFacebookX E-Mail

Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und ersetzt keinen Tierarztbesuch. Keine Diagnose oder Behandlung. Im Notfall sofort eine Praxis oder Tierklinik aufsuchen.