Was bedeutet das?
Manche Vögel, besonders Nymphensittiche, erschrecken nachts plötzlich und toben dann panisch im dunklen Käfig umher. Sie schlagen mit den Flügeln gegen Gitter und Stangen und können sich dabei erheblich verletzen oder Federn verlieren. Auslöser sind oft plötzliche Geräusche, Schatten oder Lichtreize. Diese sogenannte Nachtangst ist nicht harmlos, da Verletzungs- und Blutungsgefahr besteht.
Worauf Sie achten sollten
Beobachten Sie das nächtliche Verhalten:
- plötzliches panisches Toben im Dunkeln
- Anschlagen gegen Gitter und Stangen
- Federverlust oder Schreckmauser danach
- Verletzungen oder Blutspuren
- Auslöser wie Geräusche oder Schatten
Wann zum Tierarzt
Bei wiederholter Nachtangst sollte für ein schwaches Nachtlicht und eine ruhige Umgebung gesorgt werden; bei Verletzungen oder Blutungen ist tierärztliche Hilfe nötig.