Was bedeutet das?
Eine hinkende Bewegung der Hinterhand bedeutet, dass Ihr Hund eines oder beide Hinterbeine schont und der Gang dadurch unrund wirkt. Häufig liegen Gelenkprobleme, Bänderverletzungen wie am Knie oder Erkrankungen der hinteren Wirbelsäule zugrunde. Da die Hinterhand viel Last beim Laufen, Aufstehen und Springen trägt, sind solche Beschwerden für den Hund spürbar belastend. Sie verdienen Aufmerksamkeit, weil sich dahinter sowohl akute als auch chronische Ursachen verbergen können.
Worauf Sie achten sollten
Beobachten Sie, in welchen Situationen das Hinken deutlich wird.
- Ob ein bestimmtes Hinterbein betroffen ist oder beide
- Ob das Hinken nach Sprüngen, beim Aufstehen oder nach längeren Spaziergängen zunimmt
- Ob Ihr Hund beim Sitzen das Bein seitlich wegstreckt
- Schwellungen oder Wärme an Knie, Hüfte oder Pfote
- Ob die Muskulatur an der Hinterhand sichtbar abnimmt
Wann zum Tierarzt
Lassen Sie eine anhaltende oder zunehmende Hinterhandlahmheit tierärztlich abklären, insbesondere nach einem Sprung oder Sturz. Wird ein Bein gar nicht mehr belastet, sollten Sie zeitnah Hilfe suchen.