Was bedeutet das?
Kleine Gasbläschen im oder am Auge bedeuten, dass sich feine Gasblasen im Gewebe des Auges eingelagert haben. Dieses Anzeichen ist typisch für die sogenannte Gasblasenkrankheit, die entsteht, wenn das Wasser mit Gasen wie Stickstoff oder Sauerstoff übersättigt ist. Häufige Ursachen sind ein Lufteinzug an Pumpen oder Schläuchen, undichte Stellen in der Technik oder ein zu starker Druckwechsel. Die Bläschen können nicht nur an den Augen, sondern auch unter der Haut oder an den Flossen auftreten. Weil eine anhaltende Gasübersättigung dem Fisch schadet und im Auge zu bleibenden Beeinträchtigungen führen kann, ist genaues Hinsehen wichtig. Beobachten Sie, ob weitere Körperstellen betroffen sind und ob sich der Zustand über die Zeit verändert.
Worauf Sie achten sollten
Achten Sie auf Begleitzeichen:
- Bläschen in Flossen oder unter der Haut
- Schwimm- und Auftriebsprobleme
- Unruhe
Bläschen in den Augen bei Fischen: Wann muss ich zum Tierarzt?
Eine fachkundige Beratung ist ratsam, sobald deutliche Bläschen im oder am Auge sichtbar werden, mehrere Körperstellen betroffen sind oder der Fisch Beschwerden zeigt. Da hinter der Gasblasenkrankheit fast immer ein technisches Problem steht, sollten Sie das Symptom nicht auf sich beruhen lassen. Als sofortiger Handlungsschritt gilt, die Technik auf einen Lufteinzug zu prüfen: Kontrollieren Sie Pumpen, Schläuche und Ansaugstellen auf undichte Verbindungen, die Luft ins Wasser ziehen. Bleibt die Gasübersättigung bestehen oder verschlechtert sich der Zustand des Fisches rasch, holen Sie zügig fachkundigen Rat ein. Auch wenn mehrere Tiere gleichzeitig betroffen sind, ist rasches Handeln wichtig. Je früher die Gasquelle gefunden und behoben wird, desto besser kann sich das Auge erholen.