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Wurmbefall beim Pferd: Anzeichen und was hilft

Pferde★ Tiermedizinisch aufbereitetStand: 2026-07-23
Erstellt von der VetGuru-Redaktion · unter Mitwirkung einer KI erstellt, tiermedizinisch aufbereitet und redaktionell geprüft
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Zustand im Blick behalten, bei Verschlechterung zum Tierarzt.

Was ist das?

Ein Wurmbefall beim Pferd ist eine Besiedelung des Magen-Darm-Trakts mit inneren Parasiten (Endoparasiten) wie kleinen Strongyliden, großen Strongyliden oder Spulwürmern. Die Würmer nehmen dem Pferd Nährstoffe weg und schädigen bei starkem Befall die Darmschleimhaut. Über die Weide nehmen Pferde Wurmlarven mit dem Gras auf, sodass in der Herde ein ständiger Ansteckungskreislauf besteht. Ein geringer Befall bleibt oft unbemerkt, während ein hoher Befall zu Abmagerung, glanzlosem Fell und Koliken führen kann. Besonders Fohlen und junge Pferde sind empfindlich. Wie stark ein Pferd betroffen ist, hängt von Alter, Immunlage und Weidemanagement ab. Der Wurmbefall zählt zu den häufigsten Gesundheitsthemen im Pferdebestand und wird über gezielte Kotuntersuchungen kontrolliert.

Typische Anzeichen

Ein Wurmbefall zeigt sich oft an Zustand und Verdauung:

  • Gewichtsverlust trotz guter Fütterung
  • stumpfes Fell und aufgezogener Bauch
  • Durchfall oder Kotwasser
  • wiederkehrende leichte Koliken

Mögliche Ursachen

Wurmbefall wird durch Haltung begünstigt:

  • überweidete, kotbelastete Koppeln
  • mangelnde Weidehygiene
  • hoher Besatz auf kleiner Fläche
  • fehlende Kotuntersuchungen

Was Sie tun können

Sammeln Sie regelmäßig Pferdeäpfel von der Weide ab und nutzen Sie Kotproben zur Kontrolle. Eine gezielte Entwurmung sollte nach Befund und Beratung erfolgen.

Wurmbefall beim Pferd: Wann muss ich zum Tierarzt?

Bei einem Wurmbefall ist meist keine akute Eile geboten, dennoch sollten Sie das Pferd aufmerksam beobachten. Zeigt Ihr Pferd Abmagerung trotz guter Fütterung, glanzloses Fell, wiederkehrenden Durchfall oder einen aufgezogenen Bauch, sollten Sie eine Kotuntersuchung beim Tierarzt veranlassen. Auch bei Leistungsabfall oder häufigem Scheuern des Schweifs ist eine Abklärung sinnvoll. So lässt sich feststellen, ob und wie stark ein Befall vorliegt und wie das Weidemanagement angepasst werden sollte. Treten dagegen Anzeichen einer Kolik auf, also Unruhe, Scharren, Flankenschauen oder wiederholtes Hinlegen, verständigen Sie umgehend den Tierarzt, da ein starker Befall Koliken auslösen kann. Ein junges, deutlich abgemagertes Pferd mit gestörtem Allgemeinbefinden sollte ebenfalls zeitnah vorgestellt werden, damit die Ursache frühzeitig geklärt wird.

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Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und ersetzt keinen Tierarztbesuch. Keine Diagnose oder Behandlung. Im Notfall sofort eine Praxis oder Tierklinik aufsuchen.