Was ist das?
Eine Wundinfektion entsteht, wenn Bakterien in eine bestehende Wunde eindringen und sich dort vermehren. Der Körper reagiert mit einer Entzündung, die die Heilung verzögert und Beschwerden verursacht. Solche Infektionen können sich aus zunächst harmlosen Verletzungen entwickeln, besonders wenn die Wunde verschmutzt ist oder beleckt wird. Unbehandelt kann sich die Entzündung ausbreiten und zu einem Abszess führen.
Typische Anzeichen
Eine infizierte Wunde unterscheidet sich von einer sauber heilenden durch deutliche Entzündungszeichen. Achten Sie auf:
- Rötung und Schwellung rund um die Wunde
- Wärme und Schmerzhaftigkeit
- eitriger oder übelriechender Ausfluss
- ausbleibende oder verzögerte Heilung
- Fieber und Abgeschlagenheit
Mögliche Ursachen
Eine Infektion entsteht, wenn Keime in die Wunde gelangen und sich vermehren. Begünstigende Faktoren sind:
- Verschmutzung der Wunde mit Erde oder Speichel
- ständiges Lecken und Knabbern an der Stelle
- tiefe oder schlecht durchblutete Wunden
- ein geschwächtes Immunsystem
- nicht entfernte Fremdkörper in der Wunde
Was Sie tun können
Halten Sie die Wunde sauber und trocken und hindern Sie Ihren Hund mit geeigneten Hilfsmitteln am Lecken. Beobachten Sie täglich, ob Rötung, Schwellung oder Ausfluss zunehmen. Verzichten Sie darauf, an der Wunde herumzudrücken oder sie luftdicht abzudecken.
Wann zum Tierarzt
Wenn eine Wunde nicht heilt, anschwillt, eitert oder Ihr Hund Fieber bekommt, sollten Sie eine Tierarztpraxis aufsuchen. Eine zeitnahe Versorgung verhindert, dass sich die Infektion ausbreitet.