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Gelbfettkrankheit (Steatitis) bei Reptilien

auch: Steatitis · Gelbfettkrankheit · Vitamin-E-Mangel

Reptilien★ Tiermedizinisch aufbereitetStand: 2026-06-28
Erstellt von der VetGuru-Redaktion · tiermedizinisch aufbereitet und redaktionell geprüft
Dringend
Zeitnah tierärztlich abklären lassen.

Was ist das?

Die Steatitis, auch Gelbfettkrankheit genannt, ist eine Entzündung des Körperfettgewebes. Sie entsteht meist, wenn Reptilien mit zu viel ranzigem oder ungesättigtem Fett gefüttert werden, etwa mit fettem, schlecht gelagertem Fisch, und gleichzeitig zu wenig Vitamin E erhalten. Vitamin E schützt das Fett vor dem Verderben im Körper. Fehlt es, verändert sich das Fettgewebe, entzündet sich und wird hart und schmerzhaft. Betroffen sind vor allem fischfressende Arten.

Typische Anzeichen

Anzeichen einer Steatitis sind:

  • harte, schmerzhafte Schwellungen unter der Haut
  • Bewegungsunlust und Berührungsempfindlichkeit
  • Teilnahmslosigkeit
  • Appetitlosigkeit
  • allgemeine Schwäche

Mögliche Ursachen

Begünstigend wirken:

  • Fütterung mit ranzigem oder zu fettem Fisch
  • Mangel an Vitamin E
  • einseitige, fettreiche Ernährung
  • falsche Lagerung von Futtertieren

Was Sie tun können

Füttern Sie nur frisches, korrekt gelagertes Futter und vermeiden Sie übermäßig fette, ranzige Futtertiere. Achten Sie auf eine ausgewogene, artgerechte Ernährung.

Wann zum Tierarzt

Bei harten, schmerzhaften Schwellungen und Bewegungsunlust sollten Sie das Tier tierärztlich untersuchen lassen.

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Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und ersetzt keinen Tierarztbesuch. Keine Diagnose oder Behandlung. Im Notfall sofort eine Praxis oder Tierklinik aufsuchen.