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Vitamin-B1-Mangel (Thiaminmangel) bei Reptilien

auch: Thiaminmangel · Vitamin-B1-Mangel · Hypovitaminose B1

Reptilien★ Tiermedizinisch aufbereitetStand: 2026-06-28
Erstellt von der VetGuru-Redaktion · tiermedizinisch aufbereitet und redaktionell geprüft
Dringend
Zeitnah tierärztlich abklären lassen.

Was ist das?

Der Vitamin-B1-Mangel (Thiaminmangel) entsteht, wenn dem Reptil zu wenig Vitamin B1 zur Verfügung steht. Dieses Vitamin ist wichtig für die Funktion der Nerven. Besonders gefährdet sind Schlangen und Wasserschildkröten, die mit aufgetautem Fisch gefüttert werden, denn manche Fischarten enthalten ein Enzym, das Vitamin B1 zerstört. Fehlt das Vitamin, treten Nervenstörungen wie Krämpfe und eine verdrehte Kopfhaltung auf.

Typische Anzeichen

Anzeichen eines Thiaminmangels sind:

  • Krämpfe und Zuckungen
  • verdrehte Kopfhaltung (Sternengucken)
  • Koordinations- und Gleichgewichtsstörungen
  • Muskelzittern
  • Schwäche und Teilnahmslosigkeit

Mögliche Ursachen

Begünstigend wirken:

  • einseitige Fütterung mit bestimmten Fischarten
  • Verfütterung von viel rohem Fisch
  • unausgewogene Ernährung
  • langes Lagern von Futtertieren

Was Sie tun können

Überprüfen Sie die Fütterung und vermeiden Sie eine einseitige Fischkost bei betroffenen Arten. Eine abwechslungsreiche, artgerechte Ernährung beugt dem Mangel vor.

Wann zum Tierarzt

Bei Krämpfen oder einer verdrehten Kopfhaltung sollten Sie umgehend einen reptilienkundigen Tierarzt aufsuchen, da Nervenstörungen rasch behandelt werden müssen.

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Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und ersetzt keinen Tierarztbesuch. Keine Diagnose oder Behandlung. Im Notfall sofort eine Praxis oder Tierklinik aufsuchen.