Was ist das?
Femoralporen sind Drüsenöffnungen an der Innenseite der Oberschenkel, über die viele Echsen ein wachsartiges Duftsekret zur Reviermarkierung abgeben. Wird das Sekret nicht abgetragen, etwa bei zu geringer Aktivität oder falscher Haltung, härtet es aus und bildet feste Pfropfen. Diese können wachsen, auf die Haut drücken und sich entzünden. Häufig betroffen sind männliche Leguane, Bartagamen und Geckos.
Typische Anzeichen
Auf verstopfte Femoralporen deuten hin:
- harte, hervorstehende Pfropfen an den Oberschenkeln
- Rötung oder Schwellung um die Poren
- Reiben oder Belecken der Stelle
- eingeschränkte Bewegung der Hinterbeine
- entzündete Hautstellen
Mögliche Ursachen
Begünstigend wirken:
- Bewegungsmangel und glatte Untergründe
- falsche Luftfeuchtigkeit
- fehlende raue Strukturen zum Abreiben
- hormonelle Aktivität in der Paarungszeit
Was Sie tun können
Bieten Sie raue Klettermöglichkeiten und ausreichend Bewegung an und beobachten Sie die Poren regelmäßig. Versuchen Sie nicht, festsitzende Pfropfen gewaltsam herauszudrücken.
Wann zum Tierarzt
Bei stark verhärteten, entzündeten oder schmerzhaften Pfropfen sollten Sie diese tierärztlich entfernen lassen.