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Weichteilverkalkung (metastatische Kalzifikation) bei Reptilien

auch: Weichteilverkalkung · metastatische Kalzifikation · Gewebeverkalkung

Reptilien★ Tiermedizinisch aufbereitetStand: 2026-06-28
Erstellt von der VetGuru-Redaktion · tiermedizinisch aufbereitet und redaktionell geprüft
Dringend
Zeitnah tierärztlich abklären lassen.

Was ist das?

Bei der metastatischen Kalzifikation lagert sich Kalzium dort ab, wo es nicht hingehört, nämlich in Weichgeweben wie Gefäßwänden, Nieren, Muskeln oder Lunge. Auslöser ist meist ein gestörter Mineralhaushalt, etwa durch einen Überschuss an Vitamin D3 oder ein falsches Verhältnis von Kalzium und Phosphor, oft als Folge geschädigter Nieren. Die Verkalkungen schädigen die betroffenen Organe und schränken ihre Funktion ein. Die Veränderungen sind meist nicht umkehrbar.

Typische Anzeichen

Anzeichen können sein:

  • Bewegungsunlust und Steifheit
  • Teilnahmslosigkeit und Schwäche
  • Verhärtungen oder Schwellungen unter der Haut
  • Appetitlosigkeit
  • allgemeine Verschlechterung des Zustands

Mögliche Ursachen

Begünstigend wirken:

  • Überschuss an Vitamin D3
  • falsches Calcium-Phosphor-Verhältnis
  • vorgeschädigte Nieren
  • unausgewogene Nahrungsergänzung

Was Sie tun können

Verabreichen Sie Vitamin- und Mineralpräparate nur maßvoll nach fachlicher Empfehlung und achten Sie auf eine ausgewogene Fütterung. Überprüfen Sie die Nahrungsergänzung.

Wann zum Tierarzt

Bei unklarer Schwäche, Steifheit oder Verhärtungen sollten Sie das Tier tierärztlich untersuchen lassen, um den Mineralhaushalt zu beurteilen.

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Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und ersetzt keinen Tierarztbesuch. Keine Diagnose oder Behandlung. Im Notfall sofort eine Praxis oder Tierklinik aufsuchen.