Was ist das?
Viele Rattengifte enthalten Stoffe, die die Blutgerinnung blockieren, indem sie die Wirkung von Vitamin K verhindern. Nimmt eine Katze solches Gift direkt oder über eine vergiftete Maus auf, kann das Blut nach einigen Tagen nicht mehr richtig gerinnen. Es kommt zu inneren und äußeren Blutungen, die lebensbedrohlich sind. Tückisch ist, dass die Symptome oft erst mehrere Tage nach der Aufnahme auftreten.
Typische Anzeichen
Die Blutungsneigung zeigt sich oft verzögert.
- blasse Schleimhäute
- punktförmige Hautblutungen
- Nasenbluten oder blutiger Urin
- Schwäche und Mattigkeit
- Atemnot bei Blutung in der Brust
Mögliche Ursachen
Die Vergiftung erfolgt direkt oder über Beutetiere.
- direkte Aufnahme von Köderboxen
- Fressen vergifteter Nagetiere
- ausgelegtes Gift in Haus oder Garten
Was Sie tun können
Halten Sie Rattengift unzugänglich und beobachten Sie Freigänger. Bei Verdacht warten Sie nicht auf Blutungen, sondern handeln sofort, und nehmen Sie die Giftverpackung mit.
Wann zum Tierarzt
Eine Rattengiftvergiftung ist ein Notfall: Bei Verdacht oder bei Blutungen sollten Sie umgehend eine Tierklinik aufsuchen.