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Reisekrankheit beim Hund: Anzeichen und was hilft

auch: Reiseübelkeit · Kinetose · Bewegungskrankheit

Hund★ Tiermedizinisch aufbereitetStand: 2026-07-23
Erstellt von der VetGuru-Redaktion · unter Mitwirkung einer KI erstellt, tiermedizinisch aufbereitet und redaktionell geprüft
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Zustand im Blick behalten, bei Verschlechterung zum Tierarzt.

Was ist das?

Die Reisekrankheit, auch Reiseübelkeit genannt, ist eine durch Bewegung ausgelöste Übelkeit, die bei Hunden vor allem beim Autofahren auftritt. Sie entsteht, wenn das Gleichgewichtsorgan im Innenohr durch die Schwank- und Beschleunigungsbewegungen der Fahrt gereizt wird und die Sinne dem Gehirn widersprüchliche Signale melden. Diese Reizüberflutung äußert sich häufig in vermehrtem Speicheln, Unruhe, Hecheln oder Erbrechen während der Fahrt. Besonders junge Hunde und Welpen sind betroffen, weil ihr Gleichgewichtsorgan noch nicht voll ausgereift ist; viele wachsen sich das Problem mit der Zeit aus. Oft spielt zusätzlich Aufregung oder Angst vor dem Autofahren eine Rolle, sodass sich Übelkeit und Stress gegenseitig verstärken. Die Reisekrankheit ist für den Hund meist unangenehm und belastend, in der Regel aber nicht unmittelbar gefährlich.

Typische Anzeichen

Die Anzeichen treten meist während oder kurz nach der Fahrt auf. Achten Sie auf:

  • vermehrter Speichelfluss und Schmatzen
  • Erbrechen während oder nach der Fahrt
  • Unruhe, Hecheln und Winseln
  • Zittern oder gedrückte Haltung
  • Apathie nach der Fahrt

Mögliche Ursachen

Die Reisekrankheit entsteht durch das Zusammenspiel von Bewegung und Aufregung. Begünstigende Faktoren sind:

  • Reizung des Gleichgewichtsorgans durch Fahrbewegungen
  • Unerfahrenheit junger Hunde mit dem Autofahren
  • Aufregung, Stress oder negative Erfahrungen
  • enge oder schlecht belüftete Transportbedingungen
  • volle Mahlzeit kurz vor der Fahrt

Was Sie tun können

Gewöhnen Sie Ihren Hund langsam und mit kurzen, positiven Fahrten an das Auto und sorgen Sie für gute Belüftung und einen sicheren, ruhigen Platz. Füttern Sie ihn nicht unmittelbar vor der Fahrt und legen Sie bei längeren Strecken Pausen ein. Ein ruhiger, gelassener Umgang hilft, Stress zu mindern.

Reisekrankheit beim Hund: Wann muss ich zum Tierarzt?

Die Reisekrankheit ist in der Regel harmlos, dennoch kann eine tierärztliche Beratung sinnvoll sein. Fragen Sie eine Tierarztpraxis um Rat, wenn die Reiseübelkeit stark ausgeprägt ist, sich trotz behutsamer Gewöhnung an das Auto nicht bessert oder Ihren Hund das Reisen erkennbar sehr belastet. Auch wenn Ihr Hund während oder nach der Fahrt häufig erbricht, anhaltend teilnahmslos wirkt oder Sie unsicher sind, ob wirklich Reiseübelkeit die Ursache ist, sollten Sie das abklären lassen. Wichtig ist zudem, ähnliche Beschwerden nicht vorschnell allein der Reisekrankheit zuzuschreiben: Tritt Erbrechen auch unabhängig vom Autofahren auf oder kommen weitere Krankheitszeichen hinzu, gehört Ihr Hund untersucht. So lässt sich klären, wie Sie ihm das Reisen angenehmer machen können und ob andere Ursachen ausgeschlossen werden müssen.

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Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und ersetzt keinen Tierarztbesuch. Keine Diagnose oder Behandlung. Im Notfall sofort eine Praxis oder Tierklinik aufsuchen.