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Ohrrandnekrose beim Kaninchen

auch: Ohrrandgangrän · Nekrose der Ohrränder

Kaninchen★ Tiermedizinisch aufbereitetStand: 2026-06-28
Erstellt von der VetGuru-Redaktion · tiermedizinisch aufbereitet und redaktionell geprüft
Dringend
Zeitnah tierärztlich abklären lassen.

Was ist das?

Eine Ohrrandnekrose bedeutet, dass Gewebe an den Rändern der Ohren abstirbt, fachsprachlich als Nekrose bezeichnet. Sie entsteht meist durch eine gestörte Durchblutung der dünnen Ohrränder, etwa bei Kälte, Entzündungen oder Gefäßschäden. Das ist bedeutsam, weil das abgestorbene Gewebe sich schwarz verfärbt, sich entzünden und abfallen kann.

Typische Anzeichen

Eine Ohrrandnekrose zeigt sich an den Ohrrändern:

  • Dunkle, schwärzliche Verfärbung der Ohrränder
  • Krusten und Schorf an den Rändern
  • Eingerollte oder eingerissene Ohrränder
  • Schmerz oder Empfindlichkeit
  • Manchmal Abfallen von Gewebeteilen

Mögliche Ursachen

Die Durchblutung der Ohren wird durch verschiedene Faktoren gestört:

  • Erfrierungen bei Kälte
  • Entzündungen und Infektionen
  • Gefäßschäden, etwa bei bestimmten Erkrankungen
  • Verletzungen der Ohrränder

Was Sie tun können

Schützen Sie das Tier vor Kälte und Zugluft und halten Sie die Ohren sauber. Reiben oder massieren Sie geschädigte Ohrränder nicht.

Wann zum Tierarzt

Dunkle Verfärbungen oder Schorf an den Ohrrändern sollten tierärztlich abgeklärt werden, da eine Nekrose auf eine behandlungsbedürftige Grunderkrankung hinweisen kann.

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Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und ersetzt keinen Tierarztbesuch. Keine Diagnose oder Behandlung. Im Notfall sofort eine Praxis oder Tierklinik aufsuchen.