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Nasennebenhöhlenentzündung beim Kaninchen

auch: Sinusitis

Kaninchen★ Tiermedizinisch aufbereitetStand: 2026-06-28
Erstellt von der VetGuru-Redaktion · tiermedizinisch aufbereitet und redaktionell geprüft
Dringend
Zeitnah tierärztlich abklären lassen.

Was ist das?

Eine Nasennebenhöhlenentzündung, fachsprachlich Sinusitis genannt, ist eine Entzündung der luftgefüllten Hohlräume im Schädel, die mit der Nase verbunden sind. Sie entsteht meist, wenn sich ein Schnupfen in diese Höhlen ausbreitet. Das ist bedeutsam, weil sich dort eitriges Sekret ansammelt, das schlecht abfließt, weshalb die Entzündung sehr hartnäckig wird.

Typische Anzeichen

Eine Sinusitis zeigt sich ähnlich wie ein Schnupfen, aber hartnäckiger:

  • Anhaltender, oft einseitiger eitriger Nasenausfluss
  • Häufiges Niesen
  • Verklebte Nasenlöcher
  • Erschwerte, hörbare Atmung
  • Manchmal eine Schwellung im Gesicht

Mögliche Ursachen

Eine Sinusitis entwickelt sich meist aus einem Infekt:

  • Aufsteigender oder verschleppter Kaninchenschnupfen
  • Bakterien wie Pasteurellen
  • Zahnwurzelprobleme im Oberkiefer, die in die Höhlen reichen

Was Sie tun können

Sorgen Sie für eine saubere, zugluftfreie und gut belüftete Haltung und reinigen Sie das Gehege häufig. Halten Sie die Nase frei von Verkrustungen.

Wann zum Tierarzt

Anhaltender eitriger Nasenausfluss sollte tierärztlich abgeklärt werden, da eine Nasennebenhöhlenentzündung gezielt und ausdauernd behandelt werden muss.

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Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und ersetzt keinen Tierarztbesuch. Keine Diagnose oder Behandlung. Im Notfall sofort eine Praxis oder Tierklinik aufsuchen.