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Nabelentzündung bei Jungtieren bei Reptilien

auch: Nabelentzündung · Omphalitis · Dottersackentzündung

Reptilien★ Tiermedizinisch aufbereitetStand: 2026-06-28
Erstellt von der VetGuru-Redaktion · tiermedizinisch aufbereitet und redaktionell geprüft
Dringend
Zeitnah tierärztlich abklären lassen.

Was ist das?

Frisch geschlüpfte Reptilien tragen am Bauch noch einen Rest des Dottersacks, aus dem sie sich im Ei ernährt haben, und eine kleine Nabelstelle, an der dieser angeschlossen war. Solange diese Stelle noch nicht verschlossen ist, können dort Bakterien eindringen und eine Entzündung auslösen. Eine solche Nabel- oder Dottersackentzündung ist gefährlich, da die Erreger leicht in den Körper gelangen und eine Blutvergiftung verursachen können.

Typische Anzeichen

Anzeichen einer Nabelentzündung sind:

  • gerötete, geschwollene Nabelstelle
  • nässender oder eitriger Bauchnabel
  • nicht abheilender oder verschmutzter Dottersackrest
  • Schwäche und Teilnahmslosigkeit
  • Futterverweigerung

Mögliche Ursachen

Begünstigend wirken:

  • unhygienisches Schlupfumfeld
  • feuchtes, verschmutztes Substrat
  • zu früher Kontakt mit rauem Untergrund
  • Verletzungen an der Nabelstelle

Was Sie tun können

Halten Sie frisch geschlüpfte Tiere auf sauberem, weichem und leicht feuchtem Untergrund und vermeiden Sie Verschmutzungen am Bauch. Lassen Sie den Dottersackrest in Ruhe abheilen.

Wann zum Tierarzt

Eine gerötete oder nässende Nabelstelle bei Jungtieren sollte rasch tierärztlich behandelt werden, da Blutvergiftungsgefahr besteht.

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Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und ersetzt keinen Tierarztbesuch. Keine Diagnose oder Behandlung. Im Notfall sofort eine Praxis oder Tierklinik aufsuchen.