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Melanom beim Schimmel: Anzeichen und was hilft

Pferde★ Tiermedizinisch aufbereitetStand: 2026-07-23
Erstellt von der VetGuru-Redaktion · unter Mitwirkung einer KI erstellt, tiermedizinisch aufbereitet und redaktionell geprüft
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Zustand im Blick behalten, bei Verschlechterung zum Tierarzt.

Was ist das?

Ein Melanom ist ein Tumor der pigmentbildenden Zellen der Haut, der vor allem bei älteren Schimmeln auftritt. Mit zunehmendem Alter und dem fortschreitenden Ergrauen des Fells lagert sich bei diesen Pferden vermehrt Pigment ab, aus dem sich die meist langsam wachsenden Knoten entwickeln. Typischerweise finden sie sich unter dem Schweif, am After, an den Lippen und in der Parotisregion. Viele Melanome bleiben lange gutartig und beeinträchtigen das Pferd nicht, können mit der Zeit aber größer werden oder sich vermehren. Selten wachsen sie in tiefere Strukturen oder stören durch ihre Lage. Weil die Entwicklung sehr unterschiedlich verläuft, ist eine regelmäßige Beobachtung der Knoten sinnvoll.

Typische Anzeichen

Melanome zeigen sich als Knoten:

  • feste, schwarze Knoten unter der Haut
  • bevorzugt unter Schweif und am After
  • langsames Größenwachstum
  • gelegentlich an Lippen und Ohren

Mögliche Ursachen

Die Entstehung hängt mit dem Pigment zusammen:

  • altersbedingte Veranlagung bei Schimmeln
  • genetische Faktoren
  • Störungen im Pigmentstoffwechsel
  • fortschreitendes Wachstum mit dem Alter

Was Sie tun können

Beobachten Sie Größe und Anzahl der Knoten regelmäßig. Achten Sie auf rasches Wachstum oder Beeinträchtigungen durch die Lage.

Melanom beim Schimmel: Wann muss ich zum Tierarzt?

Ein einzelner, kleiner Hautknoten bei einem älteren Schimmel ist häufig ein Melanom und kann zunächst in Ruhe beobachtet werden. Sie sollten die Knoten jedoch tierärztlich begutachten lassen, wenn sie rasch wachsen, sich vermehren, aufbrechen, bluten oder das Pferd durch ihre Lage stören, etwa beim Koten oder unter dem Sattel. Auch neu auftretende Knoten an ungewöhnlichen Stellen gehören abgeklärt. Es hilft, die Größe und Zahl der Knoten regelmäßig zu kontrollieren, um Veränderungen früh zu bemerken. Eine tierärztliche Einschätzung ist außerdem sinnvoll, bevor ein Tumor so groß wird, dass er Beschwerden verursacht. Solange die Knoten klein, unverändert und schmerzfrei bleiben und das Pferd nicht beeinträchtigen, genügt in der Regel eine aufmerksame Beobachtung.

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Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und ersetzt keinen Tierarztbesuch. Keine Diagnose oder Behandlung. Im Notfall sofort eine Praxis oder Tierklinik aufsuchen.