Was ist das?
Der Begriff Lungenerkrankung fasst verschiedene Veränderungen zusammen, die das Lungengewebe oder die feinen Lungenbläschen betreffen, in denen der Sauerstoff ins Blut übergeht. Ist die Lunge erkrankt, kann der Körper schlechter mit Sauerstoff versorgt werden, weshalb der Hund schneller außer Atem gerät oder dauerhaft angestrengt atmet. Zu den Lungenerkrankungen zählen unter anderem chronische Entzündungen, Vernarbungen, Wassereinlagerungen oder Tumoren. Da die Lunge lebenswichtig ist, sollten Atembeschwerden immer ernst genommen und abgeklärt werden.
Typische Anzeichen
Die Anzeichen entwickeln sich oft schleichend, manchmal aber auch plötzlich. Häufig beobachtete Anzeichen sind:
- anhaltender oder wiederkehrender Husten
- erschwerte, schnelle oder angestrengte Atmung
- nachlassende Belastbarkeit und schnelle Erschöpfung
- bläuliche oder blasse Schleimhäute
- Gewichtsverlust und allgemeine Schwäche bei chronischem Verlauf
Mögliche Ursachen
Lungenerkrankungen können viele Hintergründe haben. Mögliche Ursachen sind:
- chronische Entzündungen oder wiederkehrende Infektionen
- Vernarbung oder Verhärtung des Lungengewebes
- Wassereinlagerungen, etwa bei Herzschwäche
- Tumoren in der Lunge oder Absiedlungen anderer Tumoren
- dauerhafte Reizung durch Rauch, Staub oder eingeatmete Stoffe
Was Sie tun können
Halten Sie die Umgebung Ihres Hundes frei von Rauch, Staub und stark riechenden Mitteln und vermeiden Sie Überanstrengung sowie Hitze. Beobachten Sie die Atemfrequenz in Ruhe, da eine dauerhaft erhöhte Atmung im Schlaf ein wichtiges Warnzeichen sein kann. Achten Sie auf ein gesundes Körpergewicht, um die Atmung nicht zusätzlich zu belasten.
Wann zum Tierarzt
Suchen Sie zeitnah tierärztliche Hilfe, wenn Ihr Hund anhaltend hustet, schwer atmet oder schnell ermüdet. Plötzliche schwere Atemnot, bläuliche Schleimhäute oder ein Zusammenbruch sind ein Notfall und müssen sofort behandelt werden.