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Lungenentzündung beim Igel: Warnzeichen und was jetzt wichtig ist

Exoten★ Tiermedizinisch aufbereitetStand: 2026-10-01

Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und ersetzt keinen Tierarztbesuch. Keine Diagnose oder Behandlung. Im Notfall sofort eine Praxis oder Tierklinik aufsuchen.

Erstellt von der VetGuru-Redaktion mithilfe von KI · tiermedizinisch aufbereitet und redaktionell geprüft
Notfall
Sofort eine Praxis oder Tierklinik aufsuchen.

Was ist das?

Eine Lungenentzündung beim Igel, medizinisch Pneumonie genannt, ist eine Entzündung des Lungengewebes. Dabei sind die feinen Lungenbläschen und das umgebende Gewebe entzündet und mit Sekret gefüllt, sodass der Gasaustausch behindert wird und das Tier nicht mehr genügend Sauerstoff aufnehmen kann. Ausgelöst werden kann eine Lungenentzündung durch Bakterien, Viren oder Parasiten, oft begünstigt durch Unterkühlung, Feuchtigkeit, Stress oder ein geschwächtes Immunsystem. Typische Anzeichen sind eine erschwerte oder beschleunigte Atmung, Rasselgeräusche, Nasenausfluss und zunehmende Schwäche. Für den Igel ist dieser Zustand sehr belastend und oft lebensbedrohlich, da die eingeschränkte Atmung den gesamten Körper mit zu wenig Sauerstoff versorgt. Eine rasche tierärztliche Behandlung ist deshalb entscheidend für die weiteren Aussichten des betroffenen Tieres.

Typische Anzeichen

Achten Sie auf folgende Anzeichen:

  • erschwerte oder rasselnde Atmung
  • Husten und Niesen
  • Nasenausfluss
  • Schwäche und Apathie
  • Appetitlosigkeit

Mögliche Ursachen

Mögliche Ursachen sind:

  • bakterielle oder virale Infektionen
  • Lungenwürmer
  • Zugluft und Kälte
  • geschwächtes Immunsystem

Was Sie tun können

Sorgen Sie für eine warme, zugfreie Umgebung und beobachten Sie die Atmung. Vermeiden Sie zusätzlichen Stress.

Lungenentzündung beim Igel (Exoten): Wann muss ich zum Tierarzt?

Atemnot ist ein Notfall und erfordert sofortige tierärztliche Hilfe. Kontaktieren Sie umgehend eine für Igel und andere Exoten geeignete Notdienstpraxis oder Tierklinik und stellen Sie Ihr Tier ohne Verzögerung dort vor, wenn Ihr Igel schwer, schnell oder mit hörbaren Geräuschen atmet, nach Luft schnappt, sichtbar geschwächt ist oder eine bläuliche Verfärbung der Schleimhäute zeigt. Auch Nasenausfluss in Verbindung mit Teilnahmslosigkeit und Futterverweigerung spricht für einen ernsten Verlauf, der nicht abgewartet werden darf. Da sich eine Lungenentzündung rasch verschlechtern kann und für den Igel lebensbedrohlich ist, zählt jede Stunde. Rufen Sie nach Möglichkeit vorab an, damit die Praxis auf Ihr Tier vorbereitet ist; erreichen Sie niemanden, fahren Sie dennoch sofort los, ohne weitere Anrufversuche abzuwarten.

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