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Leptospirose beim Hund

auch: Leptospira-Infektion · Stuttgarter Hundeseuche · Weil-Krankheit

Hund★ Tiermedizinisch aufbereitetStand: 2026-06-28
Erstellt von der VetGuru-Redaktion · tiermedizinisch aufbereitet und redaktionell geprüft
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Was ist das?

Bei der Leptospirose handelt es sich um eine durch Bakterien (Leptospiren) verursachte Infektionskrankheit, die Ihren Hund über verunreinigtes Wasser, Pfützen oder den Urin infizierter Tiere erreichen kann. Die Erreger befallen vor allem Leber und Nieren und können dort erheblichen Schaden anrichten. Wichtig zu wissen ist, dass die Erkrankung auch auf den Menschen übertragbar ist, weshalb sie eine besondere Bedeutung hat.

Typische Anzeichen

Die Anzeichen können vielfältig sein und betreffen oft mehrere Organsysteme gleichzeitig. Häufig beobachten Halter folgende Symptome:

  • Fieber und allgemeine Mattigkeit
  • Appetitlosigkeit und vermehrtes Trinken
  • Erbrechen und manchmal Durchfall
  • gelbliche Verfärbung der Schleimhäute
  • vermindertes oder verändertes Wasserlassen

Mögliche Ursachen

Die Infektion entsteht durch Kontakt mit den Leptospiren in der Umwelt. Zu den wichtigsten Quellen zählen:

  • Trinken aus oder Baden in stehenden Gewässern und Pfützen
  • Kontakt mit Urin infizierter Wild- oder Nagetiere
  • feuchtwarme Jahreszeiten mit erhöhtem Erregeraufkommen
  • fehlender oder unvollständiger Impfschutz

Was Sie tun können

Wenn Sie einen Verdacht haben, sollten Sie Ihren Hund warm und ruhig halten und ihm jederzeit frisches Wasser anbieten. Vermeiden Sie engen Kontakt zum Urin und waschen Sie sich nach der Versorgung gründlich die Hände, da die Erreger auch für Menschen ansteckend sein können. Beobachten Sie genau, ob und wie viel Ihr Hund trinkt und uriniert.

Wann zum Tierarzt

Da die Leptospirose lebensbedrohlich verlaufen kann, sollten Sie bei Fieber, Erbrechen oder Teilnahmslosigkeit umgehend tierärztliche Hilfe aufsuchen. Je früher die Erkrankung erkannt wird, desto besser sind die Aussichten.

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Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und ersetzt keinen Tierarztbesuch. Keine Diagnose oder Behandlung. Im Notfall sofort eine Praxis oder Tierklinik aufsuchen.