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Kalziummangel beim Kaninchen

auch: Hypokalzämie

Kaninchen★ Tiermedizinisch aufbereitetStand: 2026-06-28
Erstellt von der VetGuru-Redaktion · tiermedizinisch aufbereitet und redaktionell geprüft
Dringend
Zeitnah tierärztlich abklären lassen.

Was ist das?

Ein Kalziummangel, fachsprachlich Hypokalzämie genannt, bedeutet, dass zu wenig Kalzium im Blut verfügbar ist. Kalzium ist für die Funktion von Muskeln, Nerven und Knochen unverzichtbar. Das ist bedeutsam, weil ein Mangel zu Muskelschwäche, Zittern und Krämpfen führt und besonders trächtige oder säugende Häsinnen mit hohem Kalziumbedarf gefährdet sind.

Typische Anzeichen

Ein Kalziummangel zeigt sich an Muskeln und Nerven:

  • Muskelzittern und Schwäche
  • Unsicherer, schwankender Gang
  • Krämpfe in schweren Fällen
  • Schwäche der Hinterhand
  • Bei säugenden Häsinnen rasche Verschlechterung

Mögliche Ursachen

Ein Mangel entsteht durch erhöhten Bedarf oder ungünstige Fütterung:

  • Hoher Bedarf in Trächtigkeit und Säugezeit
  • Einseitige, kalziumarme Fütterung
  • Störungen der Kalziumaufnahme
  • Vitamin-D-Mangel durch fehlendes Tageslicht

Was Sie tun können

Sorgen Sie für eine ausgewogene Ernährung mit geeignetem Grünfutter und Heu, ohne in das andere Extrem einer Überversorgung zu fallen. Bieten Sie säugenden Häsinnen genug hochwertiges Futter an.

Wann zum Tierarzt

Zittern, Schwäche oder Krämpfe, besonders bei säugenden Tieren, sind ein dringender Fall und sollten rasch tierärztlich abgeklärt werden.

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Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und ersetzt keinen Tierarztbesuch. Keine Diagnose oder Behandlung. Im Notfall sofort eine Praxis oder Tierklinik aufsuchen.