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Innere Blutung beim Hund

auch: innerer Blutverlust · Bauchblutung

Hund★ Tiermedizinisch aufbereitetStand: 2026-06-28
Erstellt von der VetGuru-Redaktion · tiermedizinisch aufbereitet und redaktionell geprüft
Notfall
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Was ist das?

Bei einer inneren Blutung tritt Blut aus verletzten Gefäßen oder Organen in Körperhöhlen wie den Bauch- oder Brustraum aus, ohne dass es von außen sichtbar ist. Da der Blutverlust verborgen bleibt, wird er oft erst spät bemerkt. Der Körper verliert wertvolles Blut und damit Sauerstofftransportkapazität, der Blutdruck fällt und lebenswichtige Organe werden nicht mehr ausreichend versorgt. Eine innere Blutung ist ein hochgradiger Notfall.

Typische Anzeichen

Eine innere Blutung zeigt sich durch Zeichen von Blutverlust und Kreislaufschwäche.

  • plötzliche starke Schwäche oder Zusammenbrechen
  • blasse, weißliche Schleimhäute
  • schnelle, flache Atmung und Hecheln
  • aufgeblähter oder druckschmerzhafter Bauch
  • Teilnahmslosigkeit, kühle Gliedmaßen oder Kollaps

Mögliche Ursachen

Innere Blutungen können verschiedene Ursachen haben.

  • stumpfe Verletzungen durch Unfälle oder Stürze
  • geplatzte Tumoren, etwa an der Milz
  • Gerinnungsstörungen
  • Vergiftungen, die die Blutgerinnung hemmen
  • Verletzungen innerer Organe

Was Sie tun können

Behandeln Sie plötzliche Schwäche mit blassen Schleimhäuten als akuten Notfall und halten Sie Ihren Hund ruhig und warm. Vermeiden Sie unnötige Bewegung und transportieren Sie ihn vorsichtig. Geben Sie nichts zu fressen oder zu trinken.

Wann zum Tierarzt

Eine innere Blutung erfordert sofortige tierärztliche Hilfe, da der Zustand sich innerhalb von Minuten verschlechtern kann. Fahren Sie ohne Verzögerung in die nächste Klinik oder zum Notdienst.

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Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und ersetzt keinen Tierarztbesuch. Keine Diagnose oder Behandlung. Im Notfall sofort eine Praxis oder Tierklinik aufsuchen.