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Hirnanhangsdrüsentumor bei Ratten

auch: Hypophysentumor · Hypophysenadenom

Nagetiere★ Tiermedizinisch aufbereitetStand: 2026-06-28
Erstellt von der VetGuru-Redaktion · tiermedizinisch aufbereitet und redaktionell geprüft
Dringend
Zeitnah tierärztlich abklären lassen.

Was ist das?

Ein Hirnanhangsdrüsentumor (Hypophysentumor) ist eine Geschwulst der Hirnanhangsdrüse, einer kleinen Hormondrüse an der Unterseite des Gehirns. Bei älteren Ratten ist diese Tumorart recht häufig. Da die Drüse direkt unter dem Gehirn liegt, drückt der wachsende Tumor auf umliegendes Hirngewebe und stört zudem den Hormonhaushalt. Das führt zu auffälligen Verhaltens- und Bewegungsstörungen, die sich allmählich verschlimmern.

Typische Anzeichen

Ein Hypophysentumor zeigt sich über Nerven- und Verhaltensstörungen:

  • Zunehmende Bewegungsstörungen, Wackeln, Stolpern
  • Schwierigkeiten beim Greifen und Festhalten von Futter
  • Teilnahmslosigkeit und Rückzug
  • Kopfschiefhaltung oder Krampfanfälle
  • Gewichtsverlust

Mögliche Ursachen

Die Ursachen sind meist nicht eindeutig:

  • Hohes Alter, vor allem bei Ratten
  • Hormonelle und erbliche Einflüsse
  • Geschlechtsabhängige Veranlagung

Was Sie tun können

Gestalten Sie das Gehege sicher und barrierearm, damit das Tier nicht stürzt, und bieten Sie leicht aufnehmbares Futter an. Beobachten Sie, wie sich die Beschwerden entwickeln.

Wann zum Tierarzt

Bei zunehmenden Bewegungs- oder Verhaltensstörungen sollte ein Tierarzt die Ursache abklären und Möglichkeiten zur Linderung besprechen.

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Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und ersetzt keinen Tierarztbesuch. Keine Diagnose oder Behandlung. Im Notfall sofort eine Praxis oder Tierklinik aufsuchen.