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Hufrehe beim Pferd

Pferde★ Tiermedizinisch aufbereitetStand: 2026-06-28
Erstellt von der VetGuru-Redaktion · tiermedizinisch aufbereitet und redaktionell geprüft
Notfall
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Was ist das?

Eine Hufrehe (Laminitis) ist eine schmerzhafte Entzündung der Huflederhaut. Die Verbindung zwischen Hufbein und Hufwand lockert sich, sodass sich das Hufbein im schlimmsten Fall senkt oder dreht.

Typische Anzeichen

Pferde mit Hufrehe entlasten ihre Hufe deutlich:

  • klamme, steife Bewegungen
  • Zurückverlagern des Gewichts auf die Hinterhand
  • vermehrt pulsierende Mittelfussarterie
  • warme Hufe und Schmerz beim Abtasten

Mögliche Ursachen

Hufrehe entsteht oft durch Stoffwechsel- oder Belastungsprobleme:

  • Überfütterung mit Getreide oder fruktanreichem Gras
  • EMS oder Cushing
  • Überlastung eines Beins (Belastungsrehe)
  • schwere Infektionen oder Vergiftungen

Was Sie tun können

Stellen Sie Ihr Pferd sofort ruhig auf weichen, tiefen Boden und entfernen Sie Kraftfutter und Weidegang. Kühlen Sie die Hufe und rufen Sie den Tierarzt.

Wann zum Tierarzt

Bei Verdacht auf Hufrehe sollten Sie sofort den Tierarzt rufen, da schnelles Handeln bleibende Schäden verhindern kann.

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Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und ersetzt keinen Tierarztbesuch. Keine Diagnose oder Behandlung. Im Notfall sofort eine Praxis oder Tierklinik aufsuchen.