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Hodentumor beim Hund

auch: Tumor des Hodens · Hodengeschwulst · testikuläre Neubildung

Hund★ Tiermedizinisch aufbereitetStand: 2026-06-28
Erstellt von der VetGuru-Redaktion · tiermedizinisch aufbereitet und redaktionell geprüft
Dringend
Zeitnah tierärztlich abklären lassen.

Was ist das?

Ein Hodentumor ist eine Gewebeneubildung, die in einem oder beiden Hoden eines Rüden entsteht. Solche Tumoren gehören zu den häufigeren Tumorarten bei unkastrierten Rüden, besonders im höheren Alter. Sie können die Größe und Form des Hodens verändern und manchmal den Hormonhaushalt beeinflussen, was sich auf Fell und Verhalten auswirken kann. Ein erhöhtes Risiko besteht bei Hoden, die nicht in den Hodensack abgestiegen sind.

Typische Anzeichen

Hodentumoren zeigen sich oft durch Veränderungen am Hoden. Achten Sie auf:

  • Vergrößerung oder Verhärtung eines Hodens
  • ungleiche Größe der beiden Hoden
  • tastbare Knoten im Hodensack
  • Veränderungen am Fell oder hängende Zitzen durch Hormoneinfluss
  • verändertes Verhalten

Mögliche Ursachen

Die Entstehung wird durch verschiedene Faktoren begünstigt. Mögliche Einflüsse sind:

  • höheres Lebensalter
  • nicht kastrierte Rüden
  • ein nicht abgestiegener Hoden im Bauchraum
  • erbliche Veranlagung

Was Sie tun können

Tasten Sie die Hoden Ihres Rüden gelegentlich vorsichtig ab und achten Sie auf Größenunterschiede oder Verhärtungen. Beobachten Sie zudem Veränderungen am Fell und im Verhalten. Notieren Sie auffällige Beobachtungen mit Datum.

Wann zum Tierarzt

Bei Vergrößerung, Verhärtung oder ungleicher Größe der Hoden sollten Sie eine Tierarztpraxis aufsuchen. Auch hormonell wirkende Veränderungen am Fell sollten abgeklärt werden.

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Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und ersetzt keinen Tierarztbesuch. Keine Diagnose oder Behandlung. Im Notfall sofort eine Praxis oder Tierklinik aufsuchen.