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Hautpilz bei Nagetieren

auch: Dermatophytose · Trichophytie · Microsporum · Ringelflechte

Nagetiere★ Tiermedizinisch aufbereitetStand: 2026-06-28
Erstellt von der VetGuru-Redaktion · tiermedizinisch aufbereitet und redaktionell geprüft
Dringend
Zeitnah tierärztlich abklären lassen.

Was ist das?

Hautpilz (fachlich Dermatophytose) ist eine ansteckende Infektion der oberen Hautschichten und Haare durch bestimmte Pilze. Die Pilze ernähren sich von Hornsubstanz und Haaren, was zu kreisrundem Haarausfall und Schuppung führt. Wichtig zu wissen: Hautpilz ist auf andere Tiere und auf den Menschen übertragbar, weshalb beim Umgang Vorsicht geboten ist.

Typische Anzeichen

Hautpilz zeigt typische Hautveränderungen:

  • Kreisrunde, kahle Stellen, oft am Kopf, an den Ohren und Pfoten
  • Schuppige, krustige oder gerötete Haut
  • Mäßiger oder fehlender Juckreiz
  • Brüchige Haare am Rand der kahlen Stellen

Mögliche Ursachen

Eine Pilzinfektion bricht meist bei geschwächten Tieren aus:

  • Kontakt zu befallenen Tieren oder Sporen in der Umgebung
  • Geschwächte Abwehr durch Stress, Jugend oder Alter
  • Feuchtwarmes, unhygienisches Klima im Gehege
  • Begleiterkrankungen

Was Sie tun können

Tragen Sie beim Umgang Handschuhe, reinigen und desinfizieren Sie das Gehege gründlich und halten Sie befallene Tiere getrennt. Da der Pilz ansteckend ist, sollte die Behandlung tierärztlich begleitet werden.

Wann zum Tierarzt

Bei kahlen, schuppigen Stellen oder Hautveränderungen beim Menschen im Haushalt sollte ein Tierarzt den Pilz nachweisen und behandeln, da Hautpilz hartnäckig und ansteckend ist.

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Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und ersetzt keinen Tierarztbesuch. Keine Diagnose oder Behandlung. Im Notfall sofort eine Praxis oder Tierklinik aufsuchen.