Was ist das?
Herbstgrasmilben sind winzige Milben, deren Larven sich vorübergehend auf der Haut von Reptilien festsetzen, um Gewebeflüssigkeit zu saugen. Sie erscheinen als winzige orangerote Pünktchen, oft in Hautfalten und an dünnhäutigen Stellen. Ihr Speichel reizt die Haut stark und löst Juckreiz und Rötungen aus. Betroffen sind vor allem Reptilien in Außenanlagen oder Tiere, die über Grünfutter und Einstreu mit den Larven in Kontakt kommen.
Typische Anzeichen
Anzeichen eines Befalls sind:
- winzige orangerote Pünktchen auf der Haut
- gerötete, gereizte Hautstellen
- Scheuern und Unruhe
- matte Haut
- Häutungsprobleme an betroffenen Stellen
Mögliche Ursachen
Begünstigend wirken:
- Außenhaltung im Sommer und Herbst
- Kontakt mit befallenem Grünfutter oder Einstreu
- Gehege im Freien an Wiesenrändern
- feuchtwarmes Wetter
Was Sie tun können
Kontrollieren Sie Tiere aus der Außenhaltung regelmäßig auf orangerote Milben und reinigen Sie das Gehege gründlich. Waschen Sie eingebrachtes Grünfutter ab.
Wann zum Tierarzt
Bei starker Hautreizung oder anhaltendem Befall sollten Sie tierärztlichen Rat einholen, um die Haut zu behandeln und Folgeinfektionen zu vermeiden.