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Hormonell bedingter Haarausfall bei Nagetieren

auch: endokrine Alopezie · hormoneller Haarausfall

Nagetiere★ Tiermedizinisch aufbereitetStand: 2026-06-28
Erstellt von der VetGuru-Redaktion · tiermedizinisch aufbereitet und redaktionell geprüft
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Zustand im Blick behalten, bei Verschlechterung zum Tierarzt.

Was ist das?

Bei hormonell bedingtem Haarausfall verliert das Tier Fell, ohne dass Parasiten oder Pilze die Ursache sind. Hinter dem Haarausfall steckt ein Ungleichgewicht der Hormone, etwa durch Eierstockzysten, eine Nebennieren- oder Schilddrüsenstörung. Typisch ist, dass der Haarausfall symmetrisch ist, also auf beiden Körperseiten gleich auftritt, und die Haut darunter meist unverändert bleibt. Der Haarausfall ist daher ein Hinweis auf eine zugrunde liegende hormonelle Erkrankung.

Typische Anzeichen

Hormoneller Haarausfall zeigt ein typisches Muster:

  • Symmetrischer Haarausfall an beiden Flanken oder am Rumpf
  • Meist ruhige, nicht entzündete Haut ohne Juckreiz
  • Allmähliches Ausdünnen des Fells
  • Oft begleitet von weiteren Zeichen wie vermehrtem Trinken

Mögliche Ursachen

Ursache ist ein hormonelles Ungleichgewicht:

  • Eierstockzysten bei Weibchen
  • Nebennierenerkrankungen
  • Schilddrüsenstörungen
  • Hormonproduzierende Tumoren
  • Altersbedingte hormonelle Veränderungen

Was Sie tun können

Beobachten Sie das Verteilungsmuster des Haarausfalls und achten Sie auf Begleitzeichen wie vermehrtes Trinken. Schließen Sie durch gute Hygiene Parasiten als Ursache aus.

Wann zum Tierarzt

Bei symmetrischem Haarausfall ohne Juckreiz sollte ein Tierarzt nach einer hormonellen Ursache suchen, da diese oft behandelbar ist.

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Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und ersetzt keinen Tierarztbesuch. Keine Diagnose oder Behandlung. Im Notfall sofort eine Praxis oder Tierklinik aufsuchen.