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Gicht (Visceral- und Gelenkgicht) bei Reptilien

auch: Gicht · Visceralgicht · Gelenkgicht · Hyperurikämie

Reptilien★ Tiermedizinisch aufbereitetStand: 2026-06-28
Erstellt von der VetGuru-Redaktion · tiermedizinisch aufbereitet und redaktionell geprüft
Dringend
Zeitnah tierärztlich abklären lassen.

Was ist das?

Die Gicht entsteht, wenn sich zu viel Harnsäure im Körper ansammelt und als feine Kristalle ausfällt. Diese Kristalle lagern sich entweder in den inneren Organen ab (Visceralgicht) oder in den Gelenken (Gelenkgicht), wo sie schmerzhafte Schwellungen verursachen. Hauptauslöser sind chronischer Wassermangel und eine zu eiweißreiche Fütterung, weil dann die Nieren die Harnsäure nicht mehr ausreichend ausscheiden können.

Typische Anzeichen

Anzeichen einer Gicht sind:

  • geschwollene, schmerzhafte Gelenke
  • weißlich-gelbe Knötchen unter der Haut
  • Schonhaltung und Bewegungsunlust
  • steife, ungelenke Bewegungen
  • Schwäche und Appetitlosigkeit bei Organbefall

Mögliche Ursachen

Begünstigend wirken:

  • chronischer Wassermangel und Dehydrierung
  • zu eiweißreiche Fütterung, besonders bei Pflanzenfressern
  • vorgeschädigte Nieren
  • zu hohe Temperaturen über lange Zeit ohne Trinkmöglichkeit

Was Sie tun können

Stellen Sie sicher, dass immer frisches Wasser und eine artgerechte Luftfeuchtigkeit zur Verfügung stehen, und überprüfen Sie die Eiweißmenge im Futter. Eine angepasste Fütterung kann das Fortschreiten verlangsamen.

Wann zum Tierarzt

Bei geschwollenen Gelenken, deutlicher Schonhaltung oder Schwäche sollten Sie tierärztlichen Rat einholen, da die Gicht oft die Nieren betrifft.

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Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und ersetzt keinen Tierarztbesuch. Keine Diagnose oder Behandlung. Im Notfall sofort eine Praxis oder Tierklinik aufsuchen.