Was ist das?
Bei einer Gerinnungsstörung kann das Blut nicht mehr richtig gerinnen, sodass selbst kleine Verletzungen lange bluten und spontane Blutungen auftreten. Die Blutgerinnung ist ein komplexes Zusammenspiel von Blutplättchen und Gerinnungsfaktoren. Ist ein Teil davon gestört, etwa durch eine Rattengiftvergiftung, eine Lebererkrankung oder zu wenige Blutplättchen, drohen gefährliche innere und äußere Blutungen.
Typische Anzeichen
Die Störung zeigt sich durch vermehrte Blutungen.
- punktförmige Hautblutungen
- Nasenbluten oder blutiger Urin
- blasse Schleimhäute
- Zahnfleischbluten
- Schwäche durch Blutverlust
Mögliche Ursachen
Gerinnungsstörungen haben verschiedene Ursachen.
- Rattengiftvergiftung
- Lebererkrankungen
- Mangel an Blutplättchen
- erbliche Gerinnungsdefekte
Was Sie tun können
Vermeiden Sie Verletzungsrisiken und Giftquellen wie Rattengift. Erkennen Sie ungewöhnliche Blutungen oder kleine Hautblutungen als ernstes Warnzeichen.
Wann zum Tierarzt
Eine Gerinnungsstörung kann ein Notfall sein: Bei spontanen Blutungen, punktförmigen Hautblutungen oder blassen Schleimhäuten sollten Sie umgehend tierärztliche Hilfe aufsuchen.