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Gebärmutterentzündung bei Nagetieren

auch: Pyometra · Endometritis · Gebärmuttervereiterung

Nagetiere★ Tiermedizinisch aufbereitetStand: 2026-06-28
Erstellt von der VetGuru-Redaktion · tiermedizinisch aufbereitet und redaktionell geprüft
Notfall
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Was ist das?

Eine Gebärmutterentzündung, in eitriger Form Pyometra genannt, ist eine bakterielle Entzündung der Gebärmutter, bei der sich oft große Mengen Eiter ansammeln. Das ist lebensbedrohlich, weil der Eiter Giftstoffe ins Blut abgibt und die Gebärmutter im schlimmsten Fall platzen kann. Betroffen sind nicht kastrierte Weibchen. Häufig tritt die Erkrankung nach hormonellen Veränderungen oder im höheren Alter auf.

Typische Anzeichen

Eine Gebärmutterentzündung zeigt sich oft erst spät:

  • Fressunlust und zunehmende Mattigkeit
  • Eitriger oder blutiger Ausfluss aus der Scheide
  • Vermehrtes Trinken
  • Ein aufgetriebener, druckempfindlicher Bauch
  • Schneller Verfall des Allgemeinzustands

Mögliche Ursachen

Die Entzündung entsteht meist auf hormonellem Boden:

  • Hormonelle Veränderungen bei nicht kastrierten Weibchen
  • Aufsteigende bakterielle Infektionen
  • Hohes Alter
  • Vorausgegangene Trächtigkeiten oder Geburten

Was Sie tun können

Bringen Sie das Tier rasch in tierärztliche Behandlung und halten Sie es bis dahin warm und ruhig. Geben Sie keine Hausmittel.

Wann zum Tierarzt

Eine Gebärmutterentzündung ist ein Notfall. Bei eitrigem Ausfluss, Mattigkeit und Fressunlust ist sofort tierärztliche Hilfe nötig.

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Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und ersetzt keinen Tierarztbesuch. Keine Diagnose oder Behandlung. Im Notfall sofort eine Praxis oder Tierklinik aufsuchen.