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Futtermittelunverträglichkeit beim Hund

auch: Futtermittelallergie · Nahrungsmittelunverträglichkeit

Hund★ Tiermedizinisch aufbereitetStand: 2026-06-28
Erstellt von der VetGuru-Redaktion · tiermedizinisch aufbereitet und redaktionell geprüft
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Zustand im Blick behalten, bei Verschlechterung zum Tierarzt.

Was ist das?

Bei einer Futtermittelunverträglichkeit reagiert der Körper des Hundes überempfindlich auf bestimmte Bestandteile im Futter, häufig auf bestimmte Eiweißquellen. Das Immunsystem oder die Verdauung verträgt diese Stoffe nicht und reagiert mit Beschwerden. Anders als eine kurzfristige Magenverstimmung bleibt das Problem bestehen, solange das auslösende Futter gefüttert wird. Mit der richtigen Diät lässt sich das meist gut in den Griff bekommen.

Typische Anzeichen

Eine Futtermittelunverträglichkeit kann Haut und Verdauung betreffen. Häufig sieht man:

  • anhaltenden Juckreiz, oft an Pfoten, Ohren und Bauch
  • wiederkehrenden Durchfall oder weichen Kot
  • gerötete Haut und Ohrentzündungen
  • vermehrtes Erbrechen
  • Beschwerden, die unabhängig von der Jahreszeit auftreten

Mögliche Ursachen

Ursache ist eine Überempfindlichkeit gegen bestimmte Futterbestandteile. Häufige Auslöser sind:

  • bestimmte Eiweißquellen wie Rind, Huhn oder Milchprodukte
  • bestimmte Getreidesorten
  • Zusatzstoffe im Futter

Was Sie tun können

Führen Sie ein Futtertagebuch, um Zusammenhänge zwischen Futter und Beschwerden zu erkennen. Eine genau geplante Ausschlussdiät hilft, den Auslöser zu finden, sollte aber tierärztlich begleitet werden. Vermeiden Sie in dieser Zeit Leckerlis und Essensreste.

Wann zum Tierarzt

Bei anhaltenden Haut- oder Verdauungsproblemen sollten Sie die Ursache tierärztlich abklären lassen.

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Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und ersetzt keinen Tierarztbesuch. Keine Diagnose oder Behandlung. Im Notfall sofort eine Praxis oder Tierklinik aufsuchen.