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Fremdkörper in der Haut beim Hund: Anzeichen und was hilft

auch: Hautfremdkörper · Granne in der Haut · Splitter

Hund★ Tiermedizinisch aufbereitetStand: 2026-07-23
Erstellt von der VetGuru-Redaktion · unter Mitwirkung einer KI erstellt, tiermedizinisch aufbereitet und redaktionell geprüft
Inken BorgmeierTierärztlich geprüft von Inken BorgmeierTierärztin mit Schwerpunkt Dermatologie (GPCert Derm)
Dringend
Zeitnah tierärztlich abklären lassen.

Was ist das?

Ein Fremdkörper in der Haut entsteht, wenn ein spitzer oder scharfer Gegenstand wie eine Granne, ein Dorn oder ein Splitter in die Haut Ihres Hundes eindringt und dort stecken bleibt. Besonders Grannen können sich durch ihre Widerhaken regelrecht in das Gewebe bohren und im Körper sogar weiterwandern. Der Körper reagiert auf den Fremdkörper mit einer Entzündung an der Eintrittsstelle, um ihn abzugrenzen und abzustoßen. Häufig entstehen dabei kleine, druckempfindliche Schwellungen, die Ihr Hund vermehrt beleckt oder beknabbert. Bleibt der Fremdkörper im Gewebe, kann sich die Entzündung ausweiten und beispielsweise zu einem Abszess oder einer nässenden Wunde führen. Für Ihren Hund bedeutet ein Fremdkörper in der Haut daher Unbehagen und ein Risiko für weitere Entzündungen.

Typische Anzeichen

Die Beschwerden konzentrieren sich auf die Eintrittsstelle. Achten Sie auf:

  • umschriebene Schwellung oder Knötchen
  • vermehrtes Lecken oder Knabbern an einer Stelle
  • Rötung und Schmerzhaftigkeit
  • kleine Wunde mit Austritt von Flüssigkeit oder Eiter
  • Lahmheit, wenn der Fremdkörper an der Pfote sitzt

Mögliche Ursachen

Fremdkörper gelangen meist beim Aufenthalt im Freien in die Haut. Häufige Quellen sind:

  • Grannen und Grassamen zwischen den Zehen oder am Bauch
  • Dornen und Splitter beim Streifen durch Gebüsch
  • kleine Holz- oder Glassplitter
  • Stacheln von Pflanzen

Was Sie tun können

Untersuchen Sie Ihren Hund nach Spaziergängen, besonders Pfoten, Achseln und Bauch, auf sichtbare Fremdkörper. Oberflächlich anhaftende Grannen können Sie vorsichtig entfernen, tief sitzende sollten Sie jedoch nicht herausziehen. Hindern Sie Ihren Hund daran, an der Stelle zu lecken.

Fremdkörper in der Haut beim Hund: Wann muss ich zum Tierarzt?

Bei anhaltender Schwellung, einer nässenden Wunde, Lahmheit oder wenn Ihr Hund eine Stelle ständig beleckt, sollten Sie eine Tierarztpraxis aufsuchen. Tief eingedrungene oder wandernde Fremdkörper wie Grannen sollten fachgerecht entfernt werden, da sie sich sonst weiter in das Gewebe bohren und immer wieder Entzündungen auslösen können. Auch wenn sich ein kleiner Punkt oder eine offene Stelle über Tage nicht bessert, ist eine Abklärung ratsam. Zu einem sofortigen Notfall wird die Lage, wenn eine Schwellung rasch wächst und hohes Fieber hinzukommt, wenn sich eine ausgedehnte, eitrige oder offene Entzündung bildet oder wenn Ihr Hund teilnahmslos wirkt und deutliche Zeichen einer Kreislaufschwäche zeigt. In diesen Fällen sollten Sie umgehend eine Tierarztpraxis oder Klinik aufsuchen.

Wann wird es zum Notfall?
  • Rasch wachsende Schwellung mit hohem Fieber
  • Ausgedehnte, eitrige oder offene Entzündung
  • Teilnahmslosigkeit und deutliche Kreislaufschwäche
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Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und ersetzt keinen Tierarztbesuch. Keine Diagnose oder Behandlung. Im Notfall sofort eine Praxis oder Tierklinik aufsuchen.