Was ist das?
Ein Fremdkörper in der Haut entsteht, wenn ein spitzer oder scharfer Gegenstand wie eine Granne, ein Dorn oder ein Splitter in die Haut eindringt und dort stecken bleibt. Besonders Grannen können sich durch ihre Widerhaken regelrecht in das Gewebe bohren und sogar wandern. Der Körper reagiert mit einer Entzündung an der Eintrittsstelle. Häufig entstehen dabei kleine Schwellungen, die Ihr Hund vermehrt beleckt.
Typische Anzeichen
Die Beschwerden konzentrieren sich auf die Eintrittsstelle. Achten Sie auf:
- umschriebene Schwellung oder Knötchen
- vermehrtes Lecken oder Knabbern an einer Stelle
- Rötung und Schmerzhaftigkeit
- kleine Wunde mit Austritt von Flüssigkeit oder Eiter
- Lahmheit, wenn der Fremdkörper an der Pfote sitzt
Mögliche Ursachen
Fremdkörper gelangen meist beim Aufenthalt im Freien in die Haut. Häufige Quellen sind:
- Grannen und Grassamen zwischen den Zehen oder am Bauch
- Dornen und Splitter beim Streifen durch Gebüsch
- kleine Holz- oder Glassplitter
- Stacheln von Pflanzen
Was Sie tun können
Untersuchen Sie Ihren Hund nach Spaziergängen, besonders Pfoten, Achseln und Bauch, auf sichtbare Fremdkörper. Oberflächlich anhaftende Grannen können Sie vorsichtig entfernen, tief sitzende sollten Sie jedoch nicht herausziehen. Hindern Sie Ihren Hund daran, an der Stelle zu lecken.
Wann zum Tierarzt
Bei anhaltender Schwellung, einer nässenden Wunde, Lahmheit oder ständigem Lecken sollten Sie eine Tierarztpraxis aufsuchen. Tief eingedrungene oder wandernde Fremdkörper sollten fachgerecht entfernt werden.