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Flohbefall beim Hund

auch: Flöhe · Flohbefall · Ektoparasiten

Hund★ Tiermedizinisch aufbereitetStand: 2026-06-28
Erstellt von der VetGuru-Redaktion · tiermedizinisch aufbereitet und redaktionell geprüft
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Zustand im Blick behalten, bei Verschlechterung zum Tierarzt.

Was ist das?

Flöhe sind kleine, flügellose Insekten, die sich von Blut ernähren und im Fell des Hundes leben. Ein Flohbefall bedeutet, dass sich diese Parasiten auf dem Hund vermehren und ihn regelmäßig stechen, was starken Juckreiz auslöst. Flöhe sind nicht nur lästig, sondern können auch Allergien auslösen und Krankheiten oder andere Parasiten übertragen. Außerdem verbreiten sie sich leicht in der Wohnung, da sich ihre Eier und Larven in Teppichen, Polstern und Ritzen entwickeln, weshalb ein Befall oft hartnäckig ist.

Typische Anzeichen

Der Befall fällt meist durch Juckreiz und Hautveränderungen auf. Häufig beobachtete Anzeichen sind:

  • häufiges Kratzen, Beißen oder Lecken, besonders an Rücken und Schwanzansatz
  • kleine schwarze Krümel im Fell (Flohkot), die sich auf feuchtem Papier rötlich verfärben
  • gerötete Haut, Schuppen oder kahle Stellen
  • Unruhe und gestörter Schlaf
  • gelegentlich sichtbare, sich schnell bewegende Flöhe im Fell

Mögliche Ursachen

Ein Flohbefall entsteht durch Kontakt mit Flöhen oder ihren Larven. Mögliche Quellen sind:

  • Kontakt zu anderen befallenen Tieren
  • Aufenthalt in Umgebungen mit Floheiern und -larven, etwa im Garten oder bei anderen Haushalten
  • Einschleppen von Flöhen über Schuhe, Kleidung oder Decken
  • fehlender oder ausgelaufener Parasitenschutz
  • warme Jahreszeiten, in denen sich Flöhe besonders schnell vermehren

Was Sie tun können

Reinigen Sie regelmäßig die Liegeplätze, Decken und bevorzugten Aufenthaltsorte Ihres Hundes und saugen Sie Teppiche und Polster gründlich, um Eier und Larven in der Umgebung zu reduzieren. Mit einem Flohkamm können Sie das Fell durchkämmen und den Befall einschätzen. Behandeln Sie im Idealfall alle im Haushalt lebenden Tiere, da sich Flöhe sonst gegenseitig erneut anstecken.

Wann zum Tierarzt

Stellen Sie Ihren Hund tierärztlich vor, wenn der Juckreiz stark ist, die Haut entzündet, nässend oder kahl wird oder wenn sich der Befall trotz Maßnahmen nicht eindämmen lässt. Auch bei sehr jungen, alten oder geschwächten Hunden ist eine Beratung sinnvoll.

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Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und ersetzt keinen Tierarztbesuch. Keine Diagnose oder Behandlung. Im Notfall sofort eine Praxis oder Tierklinik aufsuchen.