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Verhornungsstörung der Haut bei Nagetieren

auch: Hyperkeratose · Schuppenkrankheit · verhornte Haut

Nagetiere★ Tiermedizinisch aufbereitetStand: 2026-06-28
Erstellt von der VetGuru-Redaktion · tiermedizinisch aufbereitet und redaktionell geprüft
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Zustand im Blick behalten, bei Verschlechterung zum Tierarzt.

Was ist das?

Bei einer Verhornungsstörung (Hyperkeratose) bildet die Haut übermäßig viel Hornsubstanz, sodass sich verdickte, schuppige oder borkige Stellen bilden. Die oberste Hautschicht wird normalerweise ständig erneuert und abgestoßen. Ist dieser Vorgang gestört, sammelt sich Hornmaterial an. Das kann an Ohren, Pfoten oder am Körper auftreten und ist häufig Folge von Mangelernährung, Alter oder einer anderen Hauterkrankung.

Typische Anzeichen

Eine Verhornungsstörung zeigt sich an der Hautoberfläche:

  • Verdickte, schuppige oder borkige Hautstellen
  • Trockene, raue Haut
  • Stellenweiser Haarausfall
  • Gelegentlich Risse in der verhornten Haut

Mögliche Ursachen

Ursachen liegen oft in Versorgung und Stoffwechsel:

  • Mangel an bestimmten Vitaminen, Fettsäuren oder Spurenelementen
  • Hohes Alter mit nachlassender Hautregeneration
  • Hormonelle Störungen
  • Folge chronischer Hauterkrankungen

Was Sie tun können

Überprüfen Sie die Fütterung auf eine ausgewogene Versorgung und halten Sie die Haut sauber. Entfernen Sie die Schuppen nicht gewaltsam, um die Haut nicht zu verletzen.

Wann zum Tierarzt

Breiten sich die verhornten Stellen aus, reißen sie ein oder kommen weitere Beschwerden hinzu, sollte ein Tierarzt die Ursache abklären.

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Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und ersetzt keinen Tierarztbesuch. Keine Diagnose oder Behandlung. Im Notfall sofort eine Praxis oder Tierklinik aufsuchen.