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FeLV-Infektion bei der Katze: Anzeichen und was hilft

auch: Leukose · felines Leukämievirus · Katzenleukose

Katze★ Tiermedizinisch aufbereitetStand: 2026-07-23
Erstellt von der VetGuru-Redaktion · unter Mitwirkung einer KI erstellt, tiermedizinisch aufbereitet und redaktionell geprüft
Dringend
Zeitnah tierärztlich abklären lassen.

Was ist das?

FeLV steht für Felines Leukämievirus. Die Infektion kann das Immunsystem schwächen, die Blutbildung im Knochenmark stören und die Entstehung von Tumoren, besonders von Lymphomen, begünstigen. Das Virus wird über engen und dauerhaften Kontakt übertragen, etwa durch gegenseitiges Putzen, gemeinsam genutzte Näpfe und Katzentoiletten oder durch Bisse. Nach der Ansteckung nehmen die Verläufe unterschiedliche Wege: Manche Katzen wehren das Virus mit ihrer Abwehr erfolgreich ab, andere bleiben dauerhaft infiziert und erkranken im Lauf der Zeit. Vor allem junge Katzen sind empfänglich. Eine Impfung kann Freigänger und gefährdete Tiere schützen.

Typische Anzeichen

Die Erkrankung kann sich sehr unterschiedlich äußern.

  • Gewichtsverlust und Mattigkeit
  • blasse Schleimhäute durch Blutarmut
  • geschwollene Lymphknoten
  • wiederkehrende Infektionen
  • Appetitlosigkeit und Fieber

Mögliche Ursachen

FeLV wird durch engen Kontakt unter Katzen übertragen.

  • gegenseitiges Putzen und gemeinsame Näpfe
  • Bissverletzungen
  • von der Mutter auf die Jungen
  • Kontakt mit infizierten Katzen

Was Sie tun können

Lassen Sie neue Katzen vor der Zusammenführung testen und schützen Sie gefährdete Tiere durch Impfung. Halten Sie infizierte Katzen von gesunden getrennt.

FeLV-Infektion bei der Katze: Wann muss ich zum Tierarzt?

Bei Gewichtsverlust, blassen Schleimhäuten, anhaltender Mattigkeit, wiederkehrenden Infektionen oder geschwollenen Lymphknoten sollten Sie tierärztlichen Rat einholen und einen Test auf FeLV erwägen. Auch vor dem Zusammenführen mit anderen Katzen ist eine Testung sinnvoll, um Ansteckungen zu vermeiden. Zum sofortigen Notfall wird es, wenn Ihre Katze sehr blasse Schleimhäute mit ausgeprägter Schwäche zeigt, was auf eine schwere Blutarmut hindeuten kann, oder wenn sie akute Atemnot beziehungsweise einen Kreislaufkollaps entwickelt. Bringen Sie Ihre Katze ebenso umgehend in eine Klinik, wenn sie das Futter anhaltend verweigert und sich ihr Zustand rasch verschlechtert. Bei einer infizierten Katze sollten solche Krisen immer sofort abgeklärt werden.

Wann wird es zum Notfall?
  • Sehr blasse Schleimhäute mit ausgeprägter Schwäche
  • Akute Atemnot oder Kreislaufkollaps
  • Anhaltende Futterverweigerung mit rascher Verschlechterung
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Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und ersetzt keinen Tierarztbesuch. Keine Diagnose oder Behandlung. Im Notfall sofort eine Praxis oder Tierklinik aufsuchen.