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Hautekzem bei Nagetieren

auch: Dermatitis · Hautentzündung

Nagetiere★ Tiermedizinisch aufbereitetStand: 2026-06-28
Erstellt von der VetGuru-Redaktion · tiermedizinisch aufbereitet und redaktionell geprüft
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Zustand im Blick behalten, bei Verschlechterung zum Tierarzt.

Was ist das?

Ein Ekzem (fachlich Dermatitis) ist eine entzündliche Hautreaktion, die nicht durch einen einzelnen Erreger, sondern durch verschiedene Reize ausgelöst wird. Die Haut reagiert mit Rötung, Schuppung, Nässen oder Juckreiz. Im Gegensatz zu Pilz oder Milben ist ein Ekzem nicht ansteckend, weist aber oft auf ein zugrunde liegendes Problem in Haltung, Fütterung oder Pflege hin.

Typische Anzeichen

Ein Ekzem zeigt sich über entzündete Hautstellen:

  • Gerötete, schuppige oder nässende Hautbereiche
  • Juckreiz und Kratzen
  • Stellenweiser Haarausfall
  • Manchmal verklebtes Fell an feuchten Stellen

Mögliche Ursachen

Ekzeme haben oft mehrere zusammenwirkende Ursachen:

  • Feuchte, verschmutzte Einstreu oder Dauernässe
  • Reizstoffe wie scharfe Reinigungsmittel
  • Fütterungsfehler und Nährstoffmängel
  • Scheuern an rauen Flächen oder Folge anderer Hauterkrankungen

Was Sie tun können

Halten Sie das Gehege trocken und sauber, verwenden Sie weiche, geeignete Einstreu und überprüfen Sie die Fütterung. Tragen Sie keine Salben oder Hausmittel ohne Rücksprache auf.

Wann zum Tierarzt

Bessern sich die Hautveränderungen nicht oder breiten sie sich aus, sollte ein Tierarzt die Ursache abklären, da hinter einem Ekzem auch ein Mangel oder eine andere Erkrankung stecken kann.

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Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und ersetzt keinen Tierarztbesuch. Keine Diagnose oder Behandlung. Im Notfall sofort eine Praxis oder Tierklinik aufsuchen.