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Darmtumor bei der Katze: Anzeichen und was hilft

auch: Darmkrebs · Tumor im Darm

Katze★ Tiermedizinisch aufbereitetStand: 2026-07-23
Erstellt von der VetGuru-Redaktion · unter Mitwirkung einer KI erstellt, tiermedizinisch aufbereitet und redaktionell geprüft
Dringend
Zeitnah tierärztlich abklären lassen.

Was ist das?

Ein Darmtumor bei der Katze ist eine krankhafte Gewebewucherung in der Darmwand. Während er wächst, kann er den Darm verengen, die Verdauung stören, bluten und im Extremfall den Nahrungsdurchtritt behindern. Bei Katzen zählen Darmtumoren, darunter häufig Lymphome, vor allem bei älteren Tieren zu den wichtigen Ursachen für chronisches Erbrechen, Durchfall und langsamen Gewichtsverlust. Da diese Beschwerden denen einer entzündlichen Darmerkrankung sehr ähneln, lässt sich ein Tumor nicht allein an den Symptomen erkennen, sondern erst durch eine genaue Untersuchung. Weil die Behandlungsmöglichkeiten in einem frühen Stadium deutlich besser sind, sollten anhaltende Verdauungsprobleme und ungewollter Gewichtsverlust bei älteren Katzen frühzeitig abgeklärt werden.

Typische Anzeichen

Der Darmtumor zeigt sich durch Verdauungsbeschwerden.

  • Gewichtsverlust
  • wiederkehrendes Erbrechen
  • Durchfall
  • Blut im Kot
  • Appetitlosigkeit

Mögliche Ursachen

Die Entstehung ist meist unklar.

  • bösartige Tumoren wie Lymphome
  • Zusammenhang mit FeLV bei manchen Formen
  • zunehmendes Alter
  • chronische Darmentzündungen

Was Sie tun können

Achten Sie auf anhaltende Verdauungsprobleme und Gewichtsverlust und lassen Sie diese abklären. Ein Symptomtagebuch kann hilfreich sein.

Darmtumor bei der Katze: Wann muss ich zum Tierarzt?

Bei Verdacht auf einen Darmtumor sollten Sie tierärztlichen Rat einholen, wenn Ihre Katze über längere Zeit erbricht, wiederkehrenden Durchfall zeigt, Blut im Kot hat oder unerklärlich an Gewicht verliert. Gerade bei älteren Tieren ist eine frühe Abklärung wichtig, weil sich die Ursache nur durch eine Untersuchung sichern lässt. Ein sofortiger Notfall liegt vor, wenn Ihre Katze anhaltend erbricht und keinen Kot mehr absetzt, starke oder zunehmende Bauchschmerzen beziehungsweise einen aufgetriebenen Bauch zeigt oder es zu einer starken Blutung aus dem After oder zu blassen Schleimhäuten kommt. In diesen Fällen müssen Sie umgehend eine Tierarztpraxis oder den tierärztlichen Notdienst aufsuchen. Beobachten Sie Fress- und Kotverhalten aufmerksam und warten Sie bei Anzeichen eines Darmverschlusses nicht ab.

Wann wird es zum Notfall?
  • Anhaltendes Erbrechen und völliger Kotabsatzstopp
  • Starke, zunehmende Bauchschmerzen oder aufgetriebener Bauch
  • Starke Blutung aus dem After oder blasse Schleimhäute
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Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und ersetzt keinen Tierarztbesuch. Keine Diagnose oder Behandlung. Im Notfall sofort eine Praxis oder Tierklinik aufsuchen.