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Cushing (PPID) beim Pferd: Anzeichen und was hilft

Pferde★ Tiermedizinisch aufbereitetStand: 2026-07-23
Erstellt von der VetGuru-Redaktion · unter Mitwirkung einer KI erstellt, tiermedizinisch aufbereitet und redaktionell geprüft
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Zustand im Blick behalten, bei Verschlechterung zum Tierarzt.

Was ist das?

Cushing, fachlich PPID (Pituitary Pars Intermedia Dysfunction), ist eine hormonelle Störung der Hirnanhangdrüse. Bei diesem Krankheitsbild gerät ein Teil dieser Drüse außer Kontrolle und schüttet dauerhaft zu viele Botenstoffe aus, was den gesamten Hormonhaushalt und zahlreiche Stoffwechselvorgänge beeinflusst. Typische Folgen sind ein langes, oft lockiges Fell, das nicht richtig gewechselt wird, Muskelabbau, vermehrtes Trinken sowie eine erhöhte Infektanfälligkeit. Besonders bedeutsam ist das gesteigerte Risiko für Hufrehe, das mit der Erkrankung einhergeht. Cushing tritt vor allem bei älteren Pferden auf und entwickelt sich langsam und schleichend über Jahre. Mit tierärztlicher Betreuung lassen sich die Beschwerden meist gut kontrollieren und die Lebensqualität erhalten.

Typische Anzeichen

PPID zeigt sich oft schleichend:

  • langes, lockiges Fell und verzögerter Fellwechsel
  • vermehrtes Trinken und Harnen
  • Muskelabbau und hängender Bauch
  • wiederkehrende Hufrehe und Infektanfälligkeit

Mögliche Ursachen

Die Erkrankung hat eine altersbedingte Grundlage:

  • Wucherung der Hirnanhangdrüse
  • gestörte Hormonregulation
  • fortschreitender Verlauf mit dem Alter
  • begünstigende Stoffwechsellage

Was Sie tun können

Achten Sie auf angepasste, zuckerarme Fütterung und regelmäßige Hufpflege. Eine geschorene Sommerfellpflege und gute Beobachtung helfen, Folgeprobleme früh zu erkennen.

Cushing (PPID) beim Pferd: Wann muss ich zum Tierarzt?

Cushing entwickelt sich schleichend und ist meist kein Notfall, sollte aber tierärztlich abgeklärt werden, um Folgen wie Hufrehe vorzubeugen. Veranlassen Sie eine Untersuchung, wenn Ihr älteres Pferd ein auffällig langes oder lockiges Fell zeigt, das schlecht gewechselt wird, an Muskulatur verliert, vermehrt trinkt oder wiederkehrend an Hufrehe erkrankt. Auch häufige Infekte oder schlechte Wundheilung können Hinweise sein. Je früher die Erkrankung erkannt wird, desto besser lassen sich die Beschwerden kontrollieren. Da Hufrehe die gefährlichste Folge ist, gilt sie als dringliches Warnsignal. Zeigt das Pferd akute Rehesymptome wie klammen Gang, warme Hufe und starke Schmerzen, sollten Sie ohne Verzögerung tierärztliche Hilfe aufsuchen.

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Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und ersetzt keinen Tierarztbesuch. Keine Diagnose oder Behandlung. Im Notfall sofort eine Praxis oder Tierklinik aufsuchen.