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Bronchitis beim Hund

auch: Entzündung der Bronchien · Chronische Bronchitis · Atemwegsentzündung

Hund★ Tiermedizinisch aufbereitetStand: 2026-06-28
Erstellt von der VetGuru-Redaktion · tiermedizinisch aufbereitet und redaktionell geprüft
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Zustand im Blick behalten, bei Verschlechterung zum Tierarzt.

Was ist das?

Eine Bronchitis ist die Entzündung der Bronchien, also der verzweigten Luftwege, die von der Luftröhre tief in die Lunge führen. Durch die Entzündung schwillt die Schleimhaut an und es bildet sich vermehrt zäher Schleim, der die Atemwege verengt und Hustenreiz auslöst. Man unterscheidet eine akute Bronchitis, die nach einem Infekt oft wieder abklingt, von der chronischen Bronchitis, die über Wochen anhält und vor allem ältere Hunde betrifft. Sie ist meist gut behandelbar, kann aber bei dauerhaftem Verlauf die Atemwege langfristig schädigen.

Typische Anzeichen

Das Leitsymptom ist ein anhaltender oder immer wiederkehrender Husten. Häufig beobachtete Anzeichen sind:

  • trockener oder rasselnder Husten, oft morgens oder bei Belastung
  • pfeifende oder angestrengte Atemgeräusche
  • nachlassende Ausdauer und schnellere Erschöpfung
  • gelegentliches Hochwürgen von Schleim
  • in fortgeschrittenen Fällen vermehrte Atemanstrengung

Mögliche Ursachen

Eine Bronchitis kann durch verschiedene Reize ausgelöst werden. Mögliche Ursachen sind:

  • vorausgegangene virale oder bakterielle Atemwegsinfekte
  • dauerhaftes Einatmen von Reizstoffen wie Zigarettenrauch, Staub oder Sprays
  • Allergien gegen Pollen, Schimmel oder Hausstaub
  • chronische Reizung der Atemwege im Alter
  • Übergewicht, das die Atmung zusätzlich belastet

Was Sie tun können

Halten Sie die Umgebung Ihres Hundes möglichst frei von Rauch, Staub und stark riechenden Reinigungs- oder Pflegemitteln. Ein Brustgeschirr entlastet die Atemwege im Vergleich zum Halsband, und gleichmäßige, moderate Bewegung ist meist besser verträglich als kurze, hektische Belastung. Bei übergewichtigen Hunden kann eine langsame Gewichtsreduktion die Atmung spürbar erleichtern.

Wann zum Tierarzt

Stellen Sie Ihren Hund tierärztlich vor, wenn der Husten länger als ein bis zwei Wochen anhält, wiederkehrt oder von Atemnot, Fieber oder Teilnahmslosigkeit begleitet wird. Plötzliche, schwere Atemprobleme sind immer ein Grund für eine sofortige Untersuchung.

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Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und ersetzt keinen Tierarztbesuch. Keine Diagnose oder Behandlung. Im Notfall sofort eine Praxis oder Tierklinik aufsuchen.