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Blutvergiftung (Sepsis) bei Nagetieren

auch: Sepsis · Blutvergiftung · Septikämie

Nagetiere★ Tiermedizinisch aufbereitetStand: 2026-06-28
Erstellt von der VetGuru-Redaktion · tiermedizinisch aufbereitet und redaktionell geprüft
Notfall
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Was ist das?

Eine Blutvergiftung (Sepsis) entsteht, wenn Krankheitserreger oder ihre Giftstoffe aus einem Infektionsherd in die Blutbahn gelangen und sich im ganzen Körper ausbreiten. Der Körper reagiert mit einer überschießenden Abwehrreaktion, die Kreislauf und Organe zusammenbrechen lässt. Das ist ein lebensbedrohlicher Notfall. Eine Sepsis geht oft von einer eitrigen Wunde, einem Abszess, einer Gebärmutter- oder Darmentzündung aus.

Typische Anzeichen

Eine Blutvergiftung zeigt einen schweren Allgemeinzustand:

  • Plötzliche, ausgeprägte Mattigkeit und Schwäche
  • Aufgeplustertes, teilnahmsloses Sitzen
  • Fressverweigerung
  • Schnelle oder angestrengte Atmung
  • Veränderte Schleimhautfarbe und kühle Körperenden

Mögliche Ursachen

Eine Sepsis geht von einem Infektionsherd aus:

  • Eitrige Wunden oder Abszesse
  • Eine Gebärmutterentzündung
  • Schwere Darm- oder Organentzündungen
  • Verschleppte Infektionen bei geschwächter Abwehr

Was Sie tun können

Halten Sie das Tier warm und ruhig und bringen Sie es sofort zur Tierärztin oder zum Tierarzt. Eine Blutvergiftung lässt sich zu Hause nicht behandeln.

Wann zum Tierarzt

Eine Blutvergiftung ist ein absoluter Notfall. Bei plötzlichem schwerem Verfall des Allgemeinzustands müssen Sie ohne Verzögerung tierärztliche Hilfe suchen.

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Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und ersetzt keinen Tierarztbesuch. Keine Diagnose oder Behandlung. Im Notfall sofort eine Praxis oder Tierklinik aufsuchen.