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Blutarmut (Anämie) bei Reptilien

auch: Anämie · Blutarmut · Blutmangel

Reptilien★ Tiermedizinisch aufbereitetStand: 2026-06-28
Erstellt von der VetGuru-Redaktion · tiermedizinisch aufbereitet und redaktionell geprüft
Dringend
Zeitnah tierärztlich abklären lassen.

Was ist das?

Bei einer Anämie hat das Tier zu wenig rote Blutkörperchen oder zu wenig roten Blutfarbstoff. Die roten Blutkörperchen transportieren den Sauerstoff durch den Körper, und bei Blutarmut werden die Organe schlechter versorgt. Das Tier wird schwach, träge und die Schleimhäute werden blass. Bei Reptilien sind häufige Ursachen ein starker Parasiten- oder Milbenbefall mit Blutverlust, chronische Erkrankungen oder Blutungen durch Verletzungen.

Typische Anzeichen

Anzeichen einer Blutarmut sind:

  • blasse Schleimhäute, etwa im Maul
  • Schwäche und rasche Erschöpfung
  • Trägheit und Bewegungsunlust
  • Appetitlosigkeit
  • Teilnahmslosigkeit

Mögliche Ursachen

Mögliche Ursachen sind:

  • starker Milben- oder Parasitenbefall mit Blutverlust
  • chronische Erkrankungen wie Nieren- oder Lebererkrankungen
  • Blutungen durch Verletzungen
  • Mangelernährung

Was Sie tun können

Bekämpfen Sie einen erkannten Parasiten- oder Milbenbefall und sorgen Sie für eine gute, ausgewogene Ernährung. Beobachten Sie die Schleimhautfarbe und das Allgemeinbefinden.

Wann zum Tierarzt

Blasse Schleimhäute mit Schwäche sollten tierärztlich abgeklärt werden, da der Blutarmut eine ernste Grunderkrankung zugrunde liegen kann.

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Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und ersetzt keinen Tierarztbesuch. Keine Diagnose oder Behandlung. Im Notfall sofort eine Praxis oder Tierklinik aufsuchen.