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Bisswunde beim Hund

auch: Bissverletzung · Beißwunde · Hundebiss

Hund★ Tiermedizinisch aufbereitetStand: 2026-06-28
Erstellt von der VetGuru-Redaktion · tiermedizinisch aufbereitet und redaktionell geprüft
Dringend
Zeitnah tierärztlich abklären lassen.

Was ist das?

Eine Bisswunde entsteht, wenn ein anderes Tier mit seinen Zähnen in die Haut Ihres Hundes eindringt. Solche Wunden sehen von außen oft kleiner aus, als sie tatsächlich sind, weil unter der Haut größere Gewebeschäden entstehen können. Über die Zähne gelangen viele Bakterien in die Tiefe, weshalb das Risiko einer Infektion hoch ist. Häufig entwickeln sich aus zunächst harmlos wirkenden Bisswunden später Abszesse.

Typische Anzeichen

Bisswunden zeigen sich nicht immer offensichtlich. Achten Sie auf:

  • kleine Einstichstellen oder Risse in der Haut
  • Schwellung und Schmerzhaftigkeit der Stelle
  • Blutungen oder feuchtes, verklebtes Fell
  • Lahmheit, wenn ein Bein betroffen ist
  • spätere Eiteransammlungen oder Fieber

Mögliche Ursachen

Bisswunden entstehen durch Auseinandersetzungen oder Kontakt mit anderen Tieren. Häufige Umstände sind:

  • Raufereien mit anderen Hunden
  • Begegnungen mit Katzen oder Wildtieren
  • Spielverhalten, das eskaliert
  • Konflikte um Futter oder Reviergrenzen

Was Sie tun können

Halten Sie Ihren Hund ruhig und untersuchen Sie ihn vorsichtig auf weitere Bissstellen, da oft mehrere vorhanden sind. Bei Blutungen können Sie mit einem sauberen Tuch leichten Druck ausüben. Hindern Sie Ihren Hund am Lecken und vermeiden Sie es, die Wunde zu verschließen.

Wann zum Tierarzt

Bisswunden sollten möglichst zeitnah tierärztlich versorgt werden, da das Infektionsrisiko hoch ist, auch wenn sie klein wirken. Bei Schwellung, Fieber oder Eiterbildung ist eine rasche Vorstellung wichtig.

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Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und ersetzt keinen Tierarztbesuch. Keine Diagnose oder Behandlung. Im Notfall sofort eine Praxis oder Tierklinik aufsuchen.